
Sexuelle Selbstbestimmung bedeutet, über den eigenen Körper und die eigene Sexualität selbst entscheiden zu dürfen. Sie schützt unsere Freiheit – nicht unsere Wünsche gegenüber anderen Menschen.
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Sexuelle Selbstbestimmung bedeutet, über den eigenen Körper und die eigene Sexualität selbst entscheiden zu dürfen. Sie schützt unsere Freiheit – nicht unsere Wünsche gegenüber anderen Menschen.
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Was passiert, wenn Symptome von Traumafolgen nicht als Folgen von Gewalt verstanden werden, sondern als Wirkung von Flüchen, Dämonen, unreinen Geistern, Okkultismus oder spirituellen Belastungen?
Wenn Dissoziation, Angst, Scham, Suizidalität oder innere Konflikte nicht mehr als Traumafolgen betrachtet werden, sondern als Zeichen einer diffusen feinstofflichen Belastung?
Was passiert mit der Selbstbestimmung der Betroffenen?
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Es ist Nacht. Ich bin wach. Mein Körper sucht Ruhe und hat doch Angst vor dem Schlaf. „Am Anfang war das Wort“, denke ich. Es gibt Worte, die werden zu selten ausgesprochen. Dazu gehören die Namen der Peiniger. Mein Wort hatte bereits einen Anfang. Vor mehr als 10 Jahren haben wir angefangen hier über unsere Geschichte zu schreiben. An unterschiedlichen Stellen haben wir in der Zwischenzeit Zeugnis von der erlittenen Folter abgelegt – zum Teil sehr detailliert. Doch eine Sache fehlt in der öffentlichen Auseinandersetzung weitestgehend: Konkrete Angaben zu den Tätern. Es gibt sie. Sie sind da. Doch ihr Stuhl steht leer im Raum. Unbesetzt. Als Platzhalter und Mahnmal. Sie teilen ihn sich. Denn obwohl sie viele sind, wird er nie gebraucht. Ihr gemeinsames Reservierungsschild: „Täter.“
Warum benennen wir nicht?
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Mir fällt in der Traumabubble zunehmend auf, dass eine gewisse Gesprächskultur verloren geht – jene Form des Austauschs, die echte Reflexion, Perspektivenvielfalt und Nachdenklichkeit zulässt. Im Kern steckt die Community in einem Dilemma: Man darf weder die Verletzlichkeit Einzelner untergraben, noch problematische Inhalte ignorieren. Doch wer offen über persönliche Perspektiven spricht, riskiert schnell massive Anfeindungen.
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