Wenn Trauma als Fluch verstanden wird und Spiritualität gefährdet

Was passiert, wenn Symptome von Traumafolgen nicht als Folgen von Gewalt verstanden werden, sondern als Wirkung von Flüchen, Dämonen, unreinen Geistern, Okkultismus oder spirituellen Belastungen?

Wenn Dissoziation, Angst, Scham, Suizidalität oder innere Konflikte nicht mehr als Traumafolgen betrachtet werden, sondern als Zeichen einer diffusen feinstofflichen Belastung?

Was passiert mit der Selbstbestimmung der Betroffenen?

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Freierzitate zu Prostitution und Menschenhandel – gelungener Aktivismus für Betroffene oder erneute Entmenschlichung!?

Im Beitrag setze ich mich kritisch mit der Verwendung von Freierzitaten in der Aufklärungsarbeit über Prostitution auseinander. Er beleuchtet, warum es einen entscheidenden Unterschied macht, ob Betroffene selbst über ihre Erfahrungen sprechen oder ob Organisationen Täterstimmen wiedergeben. Aus traumaethischer und menschenrechtlicher Perspektive wird hinterfragt, wie Aufklärung gelingen kann, ohne Gewalt erneut zu reproduzieren oder Betroffene zu entwürdigen.

Ich verstehe, was Aktivisten mit Freierzitaten bezwecken wollen und bin als ehemalige Betroffene trotzdem dagegen, diese Zitate von Freiern einfach so zu teilen. Das hat folgende ethische Gründe:

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