Was passiert, wenn Symptome von Traumafolgen nicht als Folgen von Gewalt verstanden werden, sondern als Wirkung von Flüchen, Dämonen, unreinen Geistern, Okkultismus oder spirituellen Belastungen?
Wenn Dissoziation, Angst, Scham, Suizidalität oder innere Konflikte nicht mehr als Traumafolgen betrachtet werden, sondern als Zeichen einer diffusen feinstofflichen Belastung?
Was passiert mit der Selbstbestimmung der Betroffenen?
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Der Geschmack in meinem Mund beginnt sich zu verändern. Metallisch. Leicht blutig. Ich spüre nach innen und merke: Mein Nervensystem ist im Alarm.
Geschmack ist kein isolierter Sinn. Er entsteht aus dem Zusammenspiel von Geschmacksknospen auf der Zunge, Speichelzusammensetzung, Durchblutung der Mundschleimhaut, Geruchssinn, zentraler Verarbeitung im Gehirn (Insula, limbisches System, präfrontaler Cortex) und autonomem Nervensystem. Wenn Stress auftritt, greifen mehrere dieser Ebenen gleichzeitig ineinander.
Die Geschmackswahrnehmung kann sich deshalb bei Stressreaktionen verändern. Wenn das Nervensystem hochfährt, passieren unter anderem folgende Dinge:
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