Einzelfall oder Netzwerk – von der Schwierigkeit Missbrauchssysteme zu beweisen

„Das sind Einzelfälle.“

„Ein Netzwerk konnte nicht belegt werden.“

„Kein Tatzusammenhang nachweisbar.“

Das sind Sätze, die man in der öffentlichen Diskussion über Gewaltstrukturen und ideologische Hintergründe häufig liest. Doch was bedeutet das eigentlich für die öffentliche Debatte? Und welche Schlüsse daraus sind unzulässig – werden aber dennoch immer wieder gezogen?

Zunächst gilt: Für den Nachweis eines Netzwerks bestehen in der Strafverfolgung besondere Hürden. Vermutungen oder Spekulationen über mögliche Verbindungen reichen nicht aus. Ermittlungen brauchen konkrete tatsächliche Anhaltspunkte für Zusammenarbeit oder organisatorische Verbindungen.

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Der „Fetisch“-Mythos: Warum rituelle Handlungen und Symbole in Gewaltkontexten niemals „nur ein Fetisch“ sind

Die meistbenutzte Argumentationslinie von Leugnern & Medien lautet:

„Die Täter glauben ja gar nicht wirklich an die Ideologie – das ist alles nur ein Fetisch.“

Dieser sogenannte Fetisch-Mythos ist heute eines der wichtigsten Einfallstore, durch die Ideologie von Täterstrukturen verharmlost, verschleiert und aus der öffentlichen Debatte gedrängt wird. Er dient als Rettungsanker für alle, die die Existenz ideologisch, ritueller Gewaltstrukturen leugnen möchten, obwohl Beweismittel, Abläufe und Symbolik eindeutig darauf hinweisen. Der „Fetisch-Mythos“ dient oft dazu, Strukturen organisierter Gewalt in der Gesellschaft abzuwehren.

Die Forschung spricht eine andere Sprache:

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