„Hilfst du mir bitte beim Kochen?“, ruft die Mutter. „Ich komme sofort“, tönt es aus dem Kinderzimmer.
Neben Schule und Hausaufgaben bleibt kaum Zeit, denn seit dem Kindergarten ist es die Pflicht des kleinen Mädchens, im Haushalt mit anzupacken – damit es ihr Vater schön hat, wenn er nach Hause kommt. Gute Frauen machen das so.
Teilen mit: Sobald du einen Button zum Teilen des Beitrages oder "Gefällt mir" klickst erklärst du dich mit der entsprechenden Verarbeitung deiner Personen bezogenen Daten einverstanden. Gespeichert werden beispielsweise deine IP-Adresse, Deine E-Mail-Adresse, dein Name und ggf. deine angegebene Webseite. Mehr zum Datenschutz der sozial Media Plattformen beim Teilen findest du in der Datenschutzvereinbarung.
Jeden Donnerstag treffen sie sich. Mein Vater und seine „Brüder“.
Sie versammeln sich, um ihre gemeinsame Ideologie zu stärken: ihre Werte, ihre Weltsicht, ihre „Ordnung“. Die Treffen folgen einem festen Ablauf – mit Symbolen, Rangstrukturen und Ritualen, die für alle Beteiligten selbstverständlich sind.
Kerzen werden entzündet. Bestimmte Texte werden vorgelesen. Alle wissen genau, wann man spricht und wann man schweigt.
Teilen mit: Sobald du einen Button zum Teilen des Beitrages oder "Gefällt mir" klickst erklärst du dich mit der entsprechenden Verarbeitung deiner Personen bezogenen Daten einverstanden. Gespeichert werden beispielsweise deine IP-Adresse, Deine E-Mail-Adresse, dein Name und ggf. deine angegebene Webseite. Mehr zum Datenschutz der sozial Media Plattformen beim Teilen findest du in der Datenschutzvereinbarung.
„Zieh dich aus.“ Ich verstehe nicht, aber mache trotzdem. „Auch die Unterhose.“ Er deutet dem kleinen Mädchen an, sich ins Bett zu legen. Ich krieche unter die Decke. Wortlos. Verwirrt. Innerlich fragend. Äußerlich wie erwartet. Bis er fertig ist. Danach geht der Alltag weiter. Genau so, wie auch die Gewalt Alltag ist.
Man könnte denken, es habe sich um „ganz normalen“ Missbrauch gehandelt. In der Situation selbst gab es keinen offensichtlichen Anhalt für ideologie geprägte Gewalt.
Bei genauerer Betrachtung jedoch muss man feststellen, dass es um das geht, was ich „implizite rituelle Gewalt“ nenne.
Teilen mit: Sobald du einen Button zum Teilen des Beitrages oder "Gefällt mir" klickst erklärst du dich mit der entsprechenden Verarbeitung deiner Personen bezogenen Daten einverstanden. Gespeichert werden beispielsweise deine IP-Adresse, Deine E-Mail-Adresse, dein Name und ggf. deine angegebene Webseite. Mehr zum Datenschutz der sozial Media Plattformen beim Teilen findest du in der Datenschutzvereinbarung.
Die meistbenutzte Argumentationslinie von Leugnern & Medien lautet:
„Die Täter glauben ja gar nicht wirklich an die Ideologie – das ist alles nur ein Fetisch.“
Dieser sogenannte Fetisch-Mythos ist heute eines der wichtigsten Einfallstore, durch die Ideologie von Täterstrukturen verharmlost, verschleiert und aus der öffentlichen Debatte gedrängt wird. Er dient als Rettungsanker für alle, die die Existenz ideologisch, ritueller Gewaltstrukturen leugnen möchten, obwohl Beweismittel, Abläufe und Symbolik eindeutig darauf hinweisen. Der „Fetisch-Mythos“ dient oft dazu, Strukturen organisierter Gewalt in der Gesellschaft abzuwehren.
Teilen mit: Sobald du einen Button zum Teilen des Beitrages oder "Gefällt mir" klickst erklärst du dich mit der entsprechenden Verarbeitung deiner Personen bezogenen Daten einverstanden. Gespeichert werden beispielsweise deine IP-Adresse, Deine E-Mail-Adresse, dein Name und ggf. deine angegebene Webseite. Mehr zum Datenschutz der sozial Media Plattformen beim Teilen findest du in der Datenschutzvereinbarung.