Bullet-Journal-itis

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Die Sonrisas vom Distanzblog haben uns angesteckt. 😊
Sie haben auf ihrem Blog verschiedene Ideen zur Gestaltung eines Notizbuches für Menschen mit Traumafolgestörungen und DIS eingestellt.
Interessierte finden die wirklich tollen Entwürfe hier:
„Organisation für komplexe Traumafolgestörungen 1“
„Organisation für komplexe Traumafolgestörungen 2“
„Organisation für komplexe Traumafolgestörungen 3“
• Unter den passwortgeschützten Beiträgen sind auch noch Anregungen dabei.

Da wir so begeistert waren, haben wir uns mittlerweile auch ein kleines Büchlein besorgt und angefangen darin zu schreiben. Bislang haben wir auf den klassischen Kalender und die Wochenübersichten verzichtet. Wir freuen uns einfach, wenn wir auf diese Weise mehr miteinander ins Gespräch kommen. Die lästigen Termine tragen wir in einen separaten Kalender ein, um sie nicht zum Hemmnis werden zu lassen, das Journal zur Hand zu nehmen. Gestern haben wir wichtiges für unsere Therapie darin festgehalten. Heute kam die Seite für schöne Momente dazu. Bei den „Happy Moments“ wollen wir kleine Glücksmomente festhalten. „Zeit für uns“ bietet den Wortraum uns bewusst mit unserem für Innen zu beschäftigen, gemeinsam ein Buch zu lesen oder etwas anderes zu unternehmen.

Wir sind gespannt, was sich im Laufe der Zeit noch so ergibt.
Vielen Dank liebe Sonrisas für diese Anregung! ❤️

24 Kommentare zu “Bullet-Journal-itis

  1. Ich finde diese Idee auch super. Während einige Innen sich schon lange danach sehnen, so etwas zu machen, sind andere strikt dagegen, reagieren fast panisch und deshalb geht das im Moment für mich leider noch nicht 😔
    Vielleicht kann ja genügend Inspiration anderer mein Innen noch umstimmen…
    Viel Spaß und Freude euch damit!

    • Das kennen wir gut. Solche Ansätze etwas aufzuschreiben hatten wir schon öfter. Bislang hat es immer nur kurz geklappt. Deswegen haben wir zusammen beschlossen, dass wir das BuJo diesmal sehr offen halten. Es ist jetzt einfach alles erlaubt und nichts muss hineingeschrieben werden und auch nicht zwingend jeden Tag. Manche Sachen, wie tägliche Übersichten, fände ich zwar praktisch, aber da macht mein Innen einen Rückzug. Gestern hab ich auch gemerkt, dass wir tagsüber viel Spaß beim Malen hatten, aber das trotzdem sehr angestrengten war. Abends habe ich das Büchlein, dann bewusst erst mal aus dem Verkehr gezogen, weil ich sonst dissig dabei geworden wäre.
      Vielleicht klappt es bei dir ja auch besser, wenn du es einfach für euere Bedürfnisse zurecht schneiderst.

      Ganz liebe Grüße,
      Sofie

    • Am besten beginnt man mit etwas, das man sowieso macht, nur halt bisher auf Zetteln… Einkaufslisten – drei bf jemand anders aus ich malt einen Rahmen für die Liste… Therapievorbereitung – und jemand anders malt Wolken um jeden der Gedanken… lass das BuJo einfach organisch wachsen. Vor nur 3 Monaten hätte ich niemals gedacht, dass die Symptomliste erstmals ever klappen könnte! Oder dass welche aus ich dich Zeichnungen für die nächste Wochenübersicht wünschen… jedenfalls ist klar, dass es nächste Woche Giraffen geben wird und das war nicht meine Entscheidung… lg

  2. Ich habe es einer Freundin mal gezeigt mit gleicher Problematik. Bin mal gespannt ob es ihr hilft. Sie kennt die innen fast kaum…. Für mich ist es super den Therapie kram. Mit was schönen zu verbinden

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