Schneller Broccoli-Rosenkohl-Auflauf

Wir mögen Aufläufe in allen Variationen.
Dafür gibt es mehrere Gründe: Sie gehen schnell, man kann alles in eine Form werfen und der Ofen macht das Essen alleine fertig.
In der gesparten Zeit können wir tun, was wir wollen und müssen nicht rührend am Herd stehen. Das spart uns Energie und Nerven in stressigen Zeiten.

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Zutaten: 
– 450g Rosenkohl
– ein kleiner Broccoli
– 2 Eier
– ca. 500ml Milch
– Streukäse
– Salz
– Pfeffer
– weitere Gewürze nach belieben

Die Eier mit der Milch und den Gewürzen verquirlen. Gemüse in eine Auflaufform geben. Mit der Eiermilch übergießen. Käse darüber streuen und ab in den Backofen.

Bei 180° Grad Umluft ca. 30 Minuten backen, bis der Käse goldbraun geworden ist.

Guten Appetit! 🍴😊

Bullet-Journal-itis

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Die Sonrisas vom Distanzblog haben uns angesteckt. 😊
Sie haben auf ihrem Blog verschiedene Ideen zur Gestaltung eines Notizbuches für Menschen mit Traumafolgestörungen und DIS eingestellt.
Interessierte finden die wirklich tollen Entwürfe hier:
„Organisation für komplexe Traumafolgestörungen 1“
„Organisation für komplexe Traumafolgestörungen 2“
„Organisation für komplexe Traumafolgestörungen 3“
• Unter den passwortgeschützten Beiträgen sind auch noch Anregungen dabei.

Da wir so begeistert waren, haben wir uns mittlerweile auch ein kleines Büchlein besorgt und angefangen darin zu schreiben. Bislang haben wir auf den klassischen Kalender und die Wochenübersichten verzichtet. Wir freuen uns einfach, wenn wir auf diese Weise mehr miteinander ins Gespräch kommen. Die lästigen Termine tragen wir in einen separaten Kalender ein, um sie nicht zum Hemmnis werden zu lassen, das Journal zur Hand zu nehmen. Gestern haben wir wichtiges für unsere Therapie darin festgehalten. Heute kam die Seite für schöne Momente dazu. Bei den „Happy Moments“ wollen wir kleine Glücksmomente festhalten. „Zeit für uns“ bietet den Wortraum uns bewusst mit unserem für Innen zu beschäftigen, gemeinsam ein Buch zu lesen oder etwas anderes zu unternehmen.

Wir sind gespannt, was sich im Laufe der Zeit noch so ergibt.
Vielen Dank liebe Sonrisas für diese Anregung! ❤️

Herzogin Kartoffeln mit Roter Bete

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Manchmal muss es bei uns einfach schnell gehen. Wenn es mir nicht gut geht, habe ich oft keine Kraft lange am Ofen zu stehen.
Heute haben wir uns deshalb für ein nicht ganz selbst zubereitetes Gericht entschieden. Bei den Herzogin Kartoffeln haben wir auf das fertige Produkt von Edeka zurück gegriffen. Das schmeckt uns von den Discountprodukten am besten. Es geht natürlich auch jede andere Sorte.

Die rote Bete haben wir klein geschnitten. Um uns die Finger nicht einzufärben, haben wir sie einfach in den Quickchef von Tupper geworfen und mit ein paar kräftigen Zügen durch’s Messer gejagt. Danach haben wir die Bete in einem kleinen Topf mit Sahne gekocht. Zum Würzen haben wir uns für ein Lorbeerblatt, etwas Salbei, Salz und Pfeffer entschieden. Weißer Balsamico rundet den Geschmack ab. Nach ein paar Minuten ist die rote Bete gar und man kann das cremige Gemüse essen.

Die Zutaten im Überblick:
– Drei Rote Bete (geht auch bereits gekocht)
– 200g Schlagsahne
– 1 Lorbeerblatt
– 1 Zweig Salbei
– 3 EL weißer Balsamico
– Salz
– Pfeffer

Beilagen nach Belieben. In unserem Fall z.B. die Herzoginkartoffeln.

Guten Appetit! 🍴 😊

Gugelhupf mit inneren Werten ;-)

Im Moment backen wir gerne.
Positiver Nebeneffekt: Das spart Geld in unserem Geldbeutel.
Jeden Tag ein Stück Kuchen vom Bäcker ging uns irgendwann doch zu sehr ans Portemonnaie. Ein Gugelhupf ist schnell und einfach gemacht. Was wir nicht schnell genug essen können, gefrieren wir ein und tauen die Stücke portionsweise wieder auf.

Heute gibt es den Klassiker als Schokogugelhupf mit Käsekuchenherz.
Es zählen ja auch die inneren Werte. 😉
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Die Zutaten:
4 Eier
250g Butter
200g Zucker
300g Mehl
1 Päckchen Backpulver
5 EL Kakao
ca. 125ml Milch
30g gehobelte Mandeln
1 Glas Sauerkirschen nach belieben

Für die Käsekuchenfüllung:
2 Eier
500g Quark
100g Zucker
1 Päckchen Puddingpulver

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Für den Teig die Eier mit dem Zucker und der Butter schaumig aufschlagen. Mehl, Backpulver und Kakaopulver unterrühren. Beim Kakaopulver kann nach Geschmack mit der Menge variiert werden. Je nachdem wie schokoladig man es mag. Dann die Milch schrittweise mit den Mandeln unterrühren. Die Konsistenz sollte schön cremig sein. Wer mehr Kakaopulver verwendet hat, braucht unter Umständen etwas mehr Milch.

Für die Füllung ebenfalls Zucker und Eier schaumig schlagen. Quark dazugeben und gut vermengen. Zuletzt das Puddingpulver in die Quarkmasse geben und gut verrühren, dass keine Klümpchen entstehen.

In die eingefettete Gugelhupf-Form ca. zwei drittel des Schokoteiges geben. mit dem Löffel in der Mitte eine kleine Rinne formen, indem man den Teig leicht an den Seiten der Form hochstreicht. Die Käsemasse gleichmäßig darin verteilen. Anschließend den Restlichen Schokoteig darauf verteilen und glatt streichen.

Wer es gerne fruchtig mag, kann oben auf den Teig vor dem Backen noch ein paar Sauerkirschen geben. Diese schlüpfen beim Backen von selbst nach innen und machen den Kuchen noch saftiger.
Anderes Obst geht sicher auch. 😊

Im Ofen bei 150-160 Grad Ober-/Unterhitze ca. 50-60 Minuten backen.

Guten Appetit! 🍴

 

Zeit für Vitamine

IMG_6533Gesund zu essen ist bei uns schon immer ein riesen Problem. Unser Essverhalten  schwankt zwischen Extremen. Da die Kräfte für alles fehlten, griffen wir in letzter Zeit wieder häufig auf Fertigprodukte zurück, die unserem Körper nicht mit den nötigen Nährstoffen versorgen. Ein schneller Schokoriegel, mal ’ne Pizza, Pommes aus dem Backofen. Auch die Regelmäßigkeit fehlte. Manchmal aßen wir den ganzen Tag nichts, nur um uns dann Abends vollzustopfen. Es braucht nicht viele Worte, um zu erklären, dass das unsere Heißhungerattacken ordentlich schürte.
Nun haben wir mehr Zeit, weil wir krank geschrieben sind und etwas mehr freie Kraft. Die haben wir genutzt, um uns Essen zu kochen.

Dabei herausgekommen ist Kartoffelpüree mit Schinken-Käse-Rucolasalat. Uns hat es super geschmeckt. Der frische knackige Salat zauberte eine Wohlfühlexplosion und das nicht nur beim Essen. Das Sättigungsgefühl hielt deutlich länger.
Wir waren im Nachhinein einfach zufrieden, ohne schlechtes Gewissen. Wir hoffen kochen klappt jetzt wieder öfter. 🙂

Pi mal Daumen Gugelhupf mit Mango


Wir haben beim Einkaufen eine schöne neue Gugelhupf-Form gefunden.
Da wir in unserer neuen Wohnung noch nicht so ganz komplett eingerichtet sind und bislang weder  Messbecher noch Küchenwaage haben, mussten wir bei der Menge der Zutaten improvisieren. Dabei half uns eine Tasse, die ca. 300 ml Flüssigkeit fasst.

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Unsere Zutaten:
4 Eier
ca. 125g Zucker – nicht ganz eine halbe Tasse
125 g Butter
eine dreiviertel Tasse voll Mehl – Ich schätze es waren ca. 250g
1 Päckchen Backpulver
1 Mango
etwas gehackte Mandeln
100g Schokostückchen – Wir haben uns für einen Beutel grobgehackte und Backstabile Schokolade von Dr. Oetker entschieden, die eigentlich für Cookies verwendet wird.

Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Dann die Butter zugeben und gut durchrühren. Mehl und Backpulver langsam unterheben und ebenfalls mit dem Rührgerät luftig aufschlagen. Die Mango klein schneiden und zusammen mit den Schokoflocken und Mandeln kurz dazumengen.
Je nach Saftgehlt der Mango kann man gegebenenfalls noch etwas Mehl hinzufügen. Der Teig sollte nicht zu flüssig sein, dass er beim Backen nicht durchweicht.

Nach ca. 30 – 40 Minuten Backzeit, Ober- und Unterhitze, 160 Grad, ist der Kuchen fertig und kann zum Auskühlen aus dem Ofen genommen werden. Vor dem Verzehren auf einen schönen Teller stürzen und nach Geschmack mit Puderzucker bestäuben.

Text findet Autor

Die Art einen Text oder Beitrag anzugehen, kann sehr unterschiedlich sein. Mit zwei Varianten haben wir fast täglich zu tun, wenn wir unsere Sprache zu Papier bringen.

Es gibt Situationen, in denen man ein bestimmtes Thema genauer beleuchten möchte. Man beginnt zu recherchieren, sammelt Informationen und setzt sich schließlich an den Laptop, um seine Eindrücke zu Papier zu bringen. Wahrscheinlich ist diese Reihenfolge mit „Thema first“, die Art und Weise, wie die meisten Menschen einen Text – wofür und wozu auch immer – angehen. Im Deutschunterricht in der Schule bekommen wir das auch genau so beigebracht. Der Lehrer gibt uns vor, dass wir etwa über die letzten Ferien schreiben sollen. Der brave Schüler lässt sich etwas dazu einfallen und gruppiert anschließend seine Worte drumherum.

Und dann gibt es da diese Momente, die für uns fast noch reizvoller sind. Wenn weder Rahmen noch Thema vorgegeben sind. Wo uns das leere Blatt Papier findet und uns Buchstabe für Buchstabe, Wort für Wort zu der Geschichte trägt, die im Nichts auf uns wartet. Du weißt im tiefsten Inneren, dass der perfekte Artikel schon fertig ist, noch bevor du überhaupt den Stift angesetzt hast. Du holst ihn einfach nur ab. Der Prozess ist tief. Er basiert auf der fokussierten Wahrnehmung des Momentes. Mit dem Verstand, vor allem aber mit dem Gefühl. Die Seele des Textes verlangt vom dir als Schreiber nicht mehr, als ganz in der eigenen Seele zu sein und so einen inneren Raum zu öffnen, in dem alles erlaubt und dadurch alles möglich ist.
Vertrauen, Hingabe, Emotion.
Dann fließt die Geschichte des Augenblicks durch dich hindurch und aus dir heraus.
Die Überschrift kennt selbst der Autor erst am Schluss.
Diese Momente sind uns heilig und in besonderem Maße heilsam. Unsere Gedichte entstehen fast ausschließlich so und haben uns diese Form des Ausdruckes zuerst gelehrt. Mittlerweile schreiben wir auch andere Texte auf diese Weise.

Das Universum hat alles.
Auch fertige Texte zum Download. 😊

Schneller Pizzateig

Heute Abend gab’s selbstgemachte Pizza. Es ist einige Zeit her, dass wir uns zum letzten Mal Zeit dafür genommen haben. Bei dem Teigrezept haben wir dieses Mal die Ruck-Zuck-Variante einer Kindergärtnerin umgesetzt. Hat einwandfrei funktioniert und sehr lecker geschmeckt.
Auch wenn es leider kein Foto von der fertigen Pizza gibt, weil mir erst eingefallen ist, dass ich darüber Bloggen könnte, als alles schon aufgegessen war, gib’s hier trotzdem das Rezept für einen schnellen Pizzateig 🙂:

375g Mehl
3 EL Olivenöl
1 Päckchen Trockenhefe
etwas Salz
Wasser

Einfach alles zusammenmischen und langsam solange Wasser zugeben, bis ein zäher, aber doch so flüssiger Teig entstanden ist, dass man ihn gerade so auf das Blech streichen kann. Den Backofen derweil etwas vorheizen. Ein Blech mit Backpapier auslegen, den Teig direkt darauf mit dem Löffel verteilen und glatt streichen. Anschließend nach Belieben belegen. Nach ca. 20 Minuten im Backofen bei 180 Grad ist die Pizza dann fertig.

Uns hat’s geschmeckt.😊 Der Teig war genau so gut, wie die aufwändigere Variante mit dem knetbaren Hefeteig, den man gehen lässt und anschließend ausrollt. Wird hier jetzt auf jeden Fall öfter so gemacht.

Grüner Tee und grüner Bärlauch

© Copyright by „Sofies viele Welten“

Wir haben gemeinsam die Wildnis durchstreift entlang an kleinen blühenden Bächchen auf der Suche nach dem grünen Bären, der sich derzeit mal wieder, wie jedes Frühjahr, in schattigen, feuchten Laubwaldgebieten sichten lässt.
Stark, mutig, gemütlich und echte Genießer sind seine tierischen Namensgeber, zu denen der Mensch lange jeden normalen Bezug verloren hat. Die Cheyenne-Indianer sagen, dass die Bären oft sehr nahe wären, wenn sie im Wald essbare Pflanzen sammeln. Teilweise so dicht, dass man sie schmatzen höre, wenn sie sich mit Obst ihre Wintervorräte anfräßen. Ungemütlich würden Sie nur, wenn man ihre Würde verletze und ihren Vortritt missachte oder sie Angstgeruch der Menschen wahrnehmen würden. Dann nämlich bekämen sie selbst Angst und wehren sich.
In ihren Sagen ist der Bär der kräuterkundige Frühlingsbringer, der im Frühjahr das Licht der Sonne neu begrüßt und um die Wirkung der Pflanzen und Kräuter weiß, mit denen er auch seinen eigenen Organismus nach dem langem Winterschlaf optimal in Schwung bringt. So frisst er auch den Bärlauch, um seinen Darm zu reinigen, zu entgiften und die Verdauungssäfte anzuregen.
Der charakteristische Duft der Bärlauchpflanze war für unsere keltische Vorfahren das erlösende Zeichen den Winter bezwungen und den Sieg des Lebens über den Tod errungen zu haben.
Tatsächlich können die grünen Blätter auch einiges für unsere Gesundheit tun.
Als Entgiftungsmittel ist der Bärlauch lange bekannt. In Verbindung mit Zink und Vitamin C spült er im Frühjahr die Schlacken und Schwermetalle aus dem Körper. Seine ätherischen Öle, regen Magensäfte und Galle an, erneuern und regenerieren die Darmflora und wirken krampflösend. Er senkt Blutdruck und Blutfettwerte, hemmt die Blutgerinnung und kann dadurch auch bei Herz- und Gefäßkrankheiten unterstützen. Insgesamt stärkt Bärlauch unsere Abwehrkräfte, kann Krebserkrankungen vorbeugen, hilft gegen Pilzerkrankungen und wirkt antibakteriell.
Das Frühlingsallroundtalent sollte also derzeit auf dem Speiseplan nicht fehlen.
Selbst sammeln sollte man allerdings nur, wenn man ihn sicher von giftigen Pflanzen wie Maiglöckchen oder Herbstzeitlose unterscheiden kann.

Bei uns hat der Bärlauch den Weg ins Glas als Pesto gefunden.
Da wir aufgrund von Allergien und einer entzündlichen Darmerkrankung nicht alles vertragen, sind die Zutaten für das Pesto sehr spärlich. Der frische Bärlauch, Olivenöl und etwas Salz reichen uns aber völlig um einen wohlschmeckenden Brotaufstrich herzustellen.

Grüner Tee und grüner Bärlauch.
Unser heute sehr gelungener Start in den Tag. 🙂

Hinweis: Die hier eingestellten Informationen können den Rat einer kompetenten Fachperson nicht ersetzen. Hierfür ist ein Arzt oder Heilpraktiker des Vertrauens aufzusuchen. Für Schäden oder Folgen, die sich aus dem Gebrauch oder Missbrauch der hier eingestellten Informationen ergeben, wird keine Haftung übernommen!

Quellen: Storl Wolf-Dieter, Das Herz und seine heilenden Pflanzen, Baden und München 2009, 3. Auflage, S. 134 – 137

Warum der Zauberkuchen „zaubert“

Die Paulines haben uns gefragt, wie das mit dem „Zauberkuchen“ den wir vor kurzem eingestellt haben eigentlich funktioniert und welche Erklärungen aus Physik oder Chemie es dafür gibt.
Die Suche danach gestaltete sich schwieriger als gedacht. Die Frage taucht zwar im Internet öfter auf, allerdings bleibt die Antwort dazu meist aus. Dank Tante Google haben wir dann doch noch folgende Erklärungen dafür gefunden, wenn sie auch nicht allzu umfangreich ist und die „Hintergründe“ nur kurz beleuchtet:
Durch das Backpulver im Teig entsteht beim Backen Kohlendioxid. Das macht den Teig leichter, bläht ihn auf und lässt Ihn nach oben schwimmen. Da in der Quarkmasse kein Backpulver enthalten ist bleibt diese schwer und sinkt nach unten ab.

Wir hoffen es erklärt zumindest ein bisschen, was da im Ofen so passiert. 🙂