Rituelle Gewalt benennen!

Seit einiger Zeit beobachte ich, dass „rituelle Gewalt“ nicht mehr als eigenständige Gewaltform benannt wird. Der Trend geht in die Richtung, pauschal darum herum zu eiern. Man spricht von „organisierter Gewalt“. Da gehört das ja irgendwie dazu oder?

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Von gesellschaftlichem Hohn an den Opfern über Täterhilfen

In den letzten Tagen wurde ein großes Netzwerk von Pädokrimnellen in Deutschland aufgedeckt und eine von ihnen betriebene Plattform im Darknet abgeschaltet. Die Täter sind deutschlandweit verteilt. Gefunden wurde die enorme Menge von 13,5 Terabyte an Kinderfolterdokumentation, Millionen von Bildern und Videos – eine schier ermittlerisch bislang nicht zu bewältigende Datenmenge. Bereits Mitte September gelang der Staatsanwaltschaft Bamberg in einem weiteren Fall ein Schlag gegen einen Pädophilenring. Ein Kind konnte befreit werden. Es geht ihm entsprechend der erlittenen Gewalt aktuell sehr schlecht.

Was mir nun in letzter Zeit bei derartigen Medienberichten im Internet auf den Plattformen großer Presseberichterstatter sauer aufstößt, ist der Hinweis im Text auf sog. Hilfestellen für Täter und Projekte wie „Kein Täter werden“. Was soll das!?

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Good News – Programmbeschwerden gegen Jan Böhmermann wegen Sendung zu ritueller Gewalt erfolgreich

Bildquelle: Screenshot YouTube mit Update Sticker bearbeitet

Der Fernsehrat hat gestern den Beschwerden zur Sendung des ZDF „Magazin Royal“ mit Jan Böhmermann über rituelle Gewalt stattgegeben. Stellvertretend für die zahlreichen Einsendungen wurden diesbezüglichen unter anderem die Darlegungen des UBSKM diskutiert. Das Ausmaß des erlittenen Unrechts für die Betroffenen sexualisierter, organisierter und ritueller Gewalt dürfte mit der Entscheidung nochmal deutlich sichtbar und objektiviert werden, zumal der Fernsehrat in den letzten Jahren praktisch nie eine Beschwerde angenommen hat. Die verhetzende Wirkung, mangelnde Differenzierung und gezielte Stimmungsmache gegen Opfer wurde bei der Abstimmung von der Mehrheit der Fernsehratsmitglieder anerkannt.

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Gegen manche „Piltze“ ist kein Kraut gewachsen – Die Kruden Thesen des Traumagurus im Spiegel

Gegen manche Piltze ist kein Kraut gewachsen. Der Journalist Christopher Piltz, der sich nun wiederholt einen Namen dafür gemacht hat, die Opfer und Helfer organisierter sexueller und ritueller Gewalt zu diffamieren, hat im aktuellen Spiegelmagazin erneut zugeschlagen. Da er offenbar immer noch nicht in der Lage ist Definition sauber und journalistisch unbewertet wiederzugeben, obwohl es ihm viele Fachverbände und das UBSKM schon bei den letzten Artikeln zu erklären versuchten, hier erneut eine Stellungnahme und Analyse seiner Aussagen:

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Jan Böhmermann und rituelle Gewalt – Beschwerde an den Fernsehrat

Sehr geehrte Damen und Herren,

gegen die am 08.09.2023 im ZDF ausgestrahlte Sendung „Rituelle Gewalt“ im Format „Magazin Royal“ mit Jan Böhmermann möchte ich aus folgenden Gründen Beschwerde einlegen und fordere Sie zur Richtigstellung der Inhalte im Sinne der Betroffenen organisierter und ritualisierter Gewalt auf! Die Zitate sind dem Pressekodex des Presserates entnommen (s.h. Quellen).

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Jan Böhmermann – Royaler Mist auf dem Rücken der Opfer extremer Gewalt

Wir haben in dieser Gesellschaft aktuell wesentliche Probleme für Betroffene ritueller Gewalt:

1. Es gibt unseriös arbeitende Psychotherapeuten, die zu massiven Schäden bei ihrer Klientel führen und ihre Machtposition bei hörigen Patienten falsch einsetzen. Dazu gehört u. a. auch die vorschnelle Behauptung der Patient habe etwas wie rituelle Gewalt erlebt, wenn dieser es nicht selbstständig berichtet und erinnert oder abstreitet. Schlüsse zur Geschichte des Patienten vor dem Patienten zu ziehen hat genau wegen der Gefahren keinen Platz im Therapieraum. Falls Lücken in der Erinnerung bestehen, bleiben diese solange offen, bis der Patient von sich aus etwas anderes erzählt. Dass manche Therapeuten sich offenbar dazu hinreißen lassen, Patienten zu sagen, wie sie ihre Erinnerungen zu interpretieren haben oder darauf pochen, dass da aus ihrer Sicht bestimmt mehr passiert sein muss und in welcher Form, ist absolut inakzeptabel!!! Zudem haben persönliche Weltanschauungen des Therapeuten im Gespräch nichts verloren. Jeder seriöse Therapeut hält sich daran! Derartige Aussagen und Beeinflussungen sind ansonsten ein Kunstfehler!

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Frust, Durchhänger und Schäden der Berichterstattung über RG

Als organisierte sexualisierte Gewalt bezeichnet man die systematische Anwendung schwerer sexualisierter Gewalt in Verbindung mit körperlicher und psychischer Gewalt durch mehrere Täter und/oder Täterinnen oder Täternetzwerke. Häufig ist sie mit kommerzieller sexueller Ausbeutung, wie zum Beispiel Zwangsprostitution oder der Herstellung von Missbrauchsdarstellungen verbunden.

Dient eine Ideologie als Begründung oder Rechtfertigung von Gewalt, bezeichnet man dies als rituelle Gewalt. Eine solche Ideologie kann religiös sein und beispielsweise im Kontext von Sekten und Kulten vorkommen oder sich aus einer politischen Überzeugung, zum Beispiel in rassistischen oder faschistischen Gruppierungen, ableiten.

https://beauftragte-missbrauch.de/themen/definition/organisierte-sexualisierte-und-rituelle-gewalt

Ich merke wie sich die letzten Tage eine gewisse Frustration und Traurigkeit in mir breit macht. Mit bedauern bemerken wir, dass die negativen Kampagnen gegen Rituelle Gewalt durchaus auch in Deutschland zum Teil schlimme Auswirkungen für Betroffene haben. Behandler und Therapeuten, die ohnehin schwer zu finden waren, ziehen sich zurück und trauen sich zum Teil nicht mehr offensichtlich kund zu tun, dass sie Menschen mit dieser Geschichte behandeln. Die DIS-Diagnose wird vermehrt pauschal in Frage gestellt: „Ist das nicht das, was es nicht gibt. Naja, man weiß ja nicht, ob stimmt was sie sagen.“ Wenn das bei der Bewilligung von Sozialleistungen passiert, die deshalb versagt werden, ist das schnell gar kein Spaß mehr, sondern purer Existenzkampf. Wir wissen, dass wir für uns einstehen, dass unsere Erinnerungen real sind und dass wir uns davon in unserer Arbeit für Betroffene nicht unter kriegen lassen wollen und werden. Trotzdem haben wir heute einen Durchhänger und vielleicht muss das auch mal sein dürfen.

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Hubert Aiwanger – Wie echt sind unsere Werte!?

Dem Politiker Hubert Aiwanger wird aktuell vorgeworfen in seiner Schulzeit ein antisemitisches Flugblatt erstellt zu haben und mit Judenfeindlichkeit aufgefallen zu sein. Ein Schrei geht durch die Presse und Forderungen des Zentralrates der Juden werden laut: „Wie kann er nur!? Wo bleibt die Entschuldigung? Die, die es inzwischen schon gibt ist nicht ausreichend! Sakrileg! Er hat sich gegen Juden geäußert!“ Ich heiße Judenfeindlichkeit wie auch alle andere Gewalt keinesfalls gut. Zur Affäre „Aiwanger“ will ich mich hier nicht weiter äußern und distanziere mich ausdrücklich von Antisemitismus. Dennoch möchte ich den aktuellen Fall zum Anlass nehmen, einmal genauer hinzuschauen, ob dieses Land seine geforderten Werte überhaupt vertritt, wie es mit Gleichberechtigung aussieht und was das alles mit organisierter und ritualisierter Gewalt zu tun hat.

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„Spiegel“mythen – Lobbyarbeit unter dem Deckmantel des wissenschaftlich fundierten Journalismus

Wenn die Politik der Presse vorschreibt, was sie zu denken hat, nennt man das Zensur. In Deutschland gilt die Pressefreiheit als hohes Gut, um einseitige Meinungsbildung und die Nutzung der Medien für gezielte Desinformation der Bevölkerung im Sinne der Mächtigen zu vermeiden. Wie aber nennt man es, wenn die Presse, wie etwa der „Spiegel“, anfängt den Spieß umzudrehen und ihre Machtposition nutzt, um Politik zu beeinflussen? Was passiert, wenn entgegen der Presseethik aus neutraler Berichterstattung Lobbyarbeit wird, die sich hinter dem Deckmantel von Wissenschaftlichkeit versteckt? Und wie geht man damit um, wenn plötzlich mit für eigene Belange schön zitierten und verdrehten Quellen ganze Bevölkerungsgruppen in einer Art populistischen Pressearbeit nach dem Motto „Wir sind das Volk und sonst niemand“ in Artikeln wiederholt pauschal verleumdet und denunziert werden?

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Vergewaltigungs-Kultur – Rammstein, Lindemann und vorhersehbare Entwicklungen

Die Nachrichten, die man derzeit zu Till Lindemann und Rammstein-Konzerten liest, sind schrecklich. Junge Mädchen seien dort gezielt ausgewählt und gefügig gemacht worden. Jeden Tag kommen mehr Einzelheiten ans Licht. Eine Frau erstattete Anzeige nachdem sie Sex mit Lindemann abgelehnt hatte und daraufhin mit K.O.-Tropfen wehrlos gemacht worden sei. Mit Verletzungen kam sie anschließend zu sich. Die große Überraschung, die eigentlich keine ist: Lindemann tut, was er mit seinen Texten seit Jahren propagiert.

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