Weihnachtsherzöffnungswunder

Copyright by "Sofies viele Welten"

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Es ist Morgen.
Ein sanftes grau liegt noch über dem Tag.
Das Leuchten der vier Kerzen des Adventskranzes wandelt das Grau zum gemütlichen Ruheraum.
Ankommen im Tag.
Wieder anfangen zu leben.
Auf ein Neues.

Die Engel sind auch schon wach.
Mein Schutzengel streckt sich nach der Nachtschicht.
Die Welt ist offen.
Weihnacht kommt.

In meinem Herzen öffnet sich zart eine Tür.
Sanftheit.
Mit mir. Mit anderen.
Offen sein.
Gefühle anerkennen.
Loslassen.

Im Bauch die Angst davor.
Verletzungsgefahr!?
Schmerz.
Es tat so weh, was passiert ist.
Und es ist wa(h)r.

Liebe.
Alles wird gut.
Die Liebe heilt.
Den Körper. Die Seele. Den Geist.
Einssein.

Meine Hände auf meinem Körper spüren.
Die Seele tanzen lassen.
Dem Geist Ruhe gönnen.
Im Moment sein.

ICH BIN.
Eins im ewigen Universum.
Schwimmerin im Meer aus Liebe.

Wintersonnwendhimmel

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Sei Sauer…

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Song aus film 8 Sei Sauer – MyVideo

Weil ich gerade sooooo wütend bin…!

Das direkte Einbetten des Videos ist leider nicht möglich gewesen. 😦 Aber der Song ist super zum Wut rauslassen und sogar für Kinder geeignet.

 

Ein Monsterchen stellt sich vor…

Copyright by "Sofies viele Welten"

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Guten Morgen!
Bis gestern saß ich noch in einem Regal in einem Geschäft und beobachtete das rege Treiben der Weihnachtszeit.
Dann kam eine junge Frau vorbei, in sich ein kleines Mädchen, das mich strahlend anlachte und in sich selbst hinein sagte: „Guck mal! Wie süß!“
Ich lächelte zurück.
„Darf ich es haben?“, fragte das Mädchen die Frau, nahm mich aus dem Regal, drückte mich kurz und nahm mich an der Hand.
Mein blauer Monsterbauch fing an zu kribbeln vor Aufregung. Endlich raus aus dem Regal. „Hui, was da wohl auf mich zukommt!?“
Im inneren der Frau klangen die Gedanken ihrer Kinder, bis sie sich irgendwann etwas geordnet hatten und die Entscheidung, dass ich mitkommen darf, endgültig gefallen ist.
So tapsten wir gemeinsam zur Kasse und verließen gemeinsam Hand in Hand den Laden. Die Frau, die Kinder und ich. Es war schon dunkel geworden und ich genoss die kühle Nachtluft. So deutlich hatte die Frau ihre Kinder lange nicht mehr gespürt. Ich habe wohl die Gabe die Erwachsenen sanft mit sich und den Innenkindern in Kontakt zu bringen. Zu Hause angekommen zeigte das kleine Mädchen mir die Wohnung und setzte sich mit mir auf das Sofa zum Fernsehen. Nachts durfte ich mit im Bett schlafen. Wir mögen uns.
Heute ist also der erste Tag in meiner neuen Familie.
Die junge Frau hat diesen Blog, auf dem Sie von Zeit zu Zeit schreibt. Heute darf ich mich vorstellen und manchmal werde ich vielleicht in Zukunft hier auch über meine Weltsicht schreiben oder auch mal stellvertretend die der Kinder wiedergeben. Die wollen auch eine Stimme. Sie gehören ja zu der jungen Frau.
Jetzt wünsche ich euch einen schönen dritten Advent und freue mich darauf, hier vielleicht ab und zu mal vorbeizuschauen!

Es grüßt ganz herzlich,
das kleine blaue Monsterchen

Ein Seele-Körpergespräch

„Geh du vor“, sagte die Seele zum Körper, „auf mich hört man nicht, vielleicht hört man auf dich.“
„Ich werde krank werden“, antwortete der Körper, „dann wird man Zeit für dich haben.“

(Quelle: unbekannt)

Danke!

Danke Spatz, für deine Hilfe und deine unerschütterliche Liebe! ❤

Du bist so wertvoll! 

Ich liebe dich!

Paulines „Petterssons Zimtwecken“

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Die Paulines haben heute auf Ihrem Blog im Adventskalender ein Rezept für Zimtwecken eingestellt, das wir gleich ausprobieren mussten. 🙂
Den Beitrag der Paulines findet ihr hier:
https://geteilteansichten.wordpress.com/2014/12/01/1-petterssons-zimtwecken/

Unbedingt lesen und ausprobieren! 🙂

Der Aufwand war kleiner als gedacht und durch die tolle Beschreibung, war das Rezept auch für Anfänger wie uns leicht umzusetzen. Wir haben der Zimtbutter noch ein bisschen Orangenschalenabrieb beigefügt, weil wir das gerne mögen. Das Backen hat total viel Spaß gemacht!
Leider sind unsere Schnecken nicht ganz gleichmäßig geworden. Gleich nachdem wir sie aus dem Ofen geholt haben, musste eine kleine Probierecke ab.
Sie schmecken wirklich toll saftig und dazu ist der Duft nach Zimt und Orangenschalen, der seitdem durch unsere Wohnung zieht einfach himmlisch. 🙂

 

Erster Advent

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© Copyright by „Sofies viele Welten“ 

Los geht’s mit den Wünschen und Träumen für das erste Viertel im neuen Jahr… 🙂

Wie ist es eigentlich…?

Wie ist es eigentlich zu leben?
Einfach so.
Ohne den Kopf voller Mist.

Wie ist es eigentlich loszulassen?
Einfach alles.
Weg mit dem, was nicht mehr passt.

Wie ist es eigentlich sich sicher zu sein?
Sicher, wer man ist.
Und warum.

Wie ist es eigentlich sich zu fühlen?
Von Kopf bis Fuß.
Von links nach rechts.

Wie ist es eigentlich einfach zu weinen?
Einfach so, ohne zu fragen wieso.
Weil die Tränen aus der Seele fliesen wollen.

Wie ist es eigentlich zu sein?
In diesem Moment.
Mit allem was ist.

Bin mich suchen gegangen

Mal wieder an einem Punkt, an dem es schwer wird die Vergangenheit zu fassen.
Ich bin auf Spurensuche.

Es gab Zeiten, da war klar, dass mir etwas ganz furchtbares zugestoßen ist. Da waren die Bilder im Kopf klar.
Es gab Zeiten, da war klar, dass an all diesen Dingen gar nichts dran ist. Alles nur Phantasie. Lüge.
Es gab Zeiten, da stimmte beides gleichzeitig – irgendwie.

Ich suche…
… nach einer Wahrheit, die ich eigentlich kennen müsste.

Ist Gewalt passiert? Ist sie nicht passiert?
Bin ich vergewaltigt worden?
Gab es „nur“ Missbrauch?
Und wenn ja, wer hat mir das angetan?
Fragen, für die ich alle schon Antworten hatte, die mir dann aber immer wieder durch die Finger rinnen, wie Sand. Antworten, die ich nicht halten kann, weil sie immer wieder ins Schwarz versinken.
Nun soll eine endgültige Antwort her. Eine die Bestand hat vor den unerbittlichen Prüfungen meines Verstandes. Eine Antwort, um mich endlich nicht mehr schlecht fühlen zu müssen, wenn ich über Dinge rede, die ich noch nicht einmal sicher weiß.
Im Grund also eine Antwort auf die Frage: „Wer bist du eigentlich, Sofie?“
(Und wenn ja, wie viele? 😉 )

Aktuell aufgeworfen wurden die Fragen wohl durch wiederkehrende starke körperliche und emotionale Gefühle vergewaltigt worden zu sein. Allerdings ohne greifbare dazugehörige Erinnerungen. Wenn überhaupt Bilder auftauchen , dann erscheinen Sie mir so fern, dass Sie mir als Beweis nicht genügen. Vielleicht nur gehört, gelesen, gesehen?
Es wird wahrscheinlich ein Indizienprozess.
Ich weiß mittlerweile sicher, dass es Gewalt gab, seelisch und körperlich.
Auch den Missbrauch gab es.
Was das betrifft sind die Erinnerungen klar und deutlich und es lässt sich genug von den begleitenden Umständen rekonstruieren.
Aber was ist mit dem Gefühl vergewaltigt worden zu sein? Real?
Und vom wem? Ich möchte als erwachsene Frau klar kriegen, was in meinem Leben passiert ist.
Die innere Diskussion über die Häufigkeit und das Ausmaß der ganzen Gewalt, spare ich mir gerade noch. Erstmal die „Grundformen“ der erlittenen Gewalt klären.

Es ist, als würde dieses Thema irgendwo im Nebel versumpfen.
Ungreifbar, diffus.
Diffuse Dauerpräsenz.
Allein die heftigen Reaktionen auf das Wort „Vergewaltigung“. Als würde mir jemand ein Messer ins Herz rammen. Der Körper erschrocken erstarrend. Die Qual dieses Momentes in jeder Muskelfaser spürend.
Wie den Schleier lüften?

Ich fange noch einmal an nach standfesten Indizien zu suchen rund um diese Gefühle…
Indizien, die mich von der Selbstbezichtigung als Lügnerin befreien…
… vielleicht.
Indizien, die mir mein Leben erklären.

In einem Meer aus schwarzen Löchern.

Wo werde ich landen?