Frauenkörper – Frauenweisheit

 

„Wenn Patientinnen wegen Panikanfällen oder Weinkrämpfen in meine Sprechstunde kommen, dann weiß ich, dass emotionales Material ins Bewusstsein drängt und verarbeitet werden muss. Für Außenstehende, die diesen Prozess nicht kennen, mag es so wirken, als ob sie >>die Beherrschung verlieren<<, >>sich nicht mehr in der Hand haben<< oder >>es nicht mehr auf die Reihe bringen<<. Aber diese Frauen haben keineswegs >>die Kontrolle verloren<<, sondern lassen nur einen Heilungsprozess des Körpers zu. Das Einzige, was außer Kontrolle geraten ist, ist ihr Verstand; er lässt dem angeborenen Wissen des Körpers den Vortritt.“

(Aus dem Buch „Frauenkörper-Frauenweisheit“ von Dr. med. Christiane Northrup)

Wenn das Herz die Türe öffnet…

Die letzten Tage und Wochen waren anstrengend. Sehr anstrengend.
Ein Leben zwischen Angst, Trauer, Wut, Verzweiflung und Panik.
Dazwischen wertvoll glitzernde Momente der Hoffnung und Heilung.
Mittendrin fange ich an mich zu spüren.
Komme mir selber und den Kindern in mir irgendwie näher.
Zarte kleine Kinderseelen.
Unschuldig.
Verletzlich.
So sehr verletzt.
Wo ich vorher mit Härte meinen Alltag bestreiten konnte, bin ich verwundbar geworden und spüre wie sehr mir tief innen diese Härte widerspricht. Wie hart die Außenwelt ist.
Mit den wiederkehrenden Gefühlen bricht alles zusammen und der Alltag wird so überwältigend.
So vieles das spürbar wird.
Die Alltagsperson kann gerade keine Alltagsperson mehr sein.
Ich wollte nie wieder vertrauen und einfach alles selber machen, weil es mir so gefährlich erschien.
Jetzt bin ich gesundheitlich auf andere Menschen angewiesen und muss irgendwie versuchen zu vertrauen und ich fühle, wie groß der Wunsch ist wieder vertrauen zu können und wie riesig die Angst davor es zu tun.
Ich merke, wie ich mich danach sehne sanft zu sein. Mit mir selbst. Mit anderen.
Und sanft behandelt zu werden.
So zu sein, wie ich bin und mich gut dabei zu fühlen.
Mich selbst zu lieben.

Es ist wie plötzlich Mutter von ganz vielen Kindern zu werden und völlig überfordert damit zu sein sie angemessen zu versorgen, weil ich selber so gar nicht weiß und gelernt habe, wie man mit Gefühlen und Bedürfnissen umgeht.

Es ist schwer,
aber ich mag das Gefühl mir nahe zu sein. 🙂

Machtkampf im Kopf

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Für uns zur Zeit irgendwie so passend…

Bild gefunden auf https://halbtagshelden.wordpress.com/
Das Copyright liegt ebenfalls bei der Erstellerin der genannten Webseite.

Von Panik, Ängsten und gefühlter Wahnsinnsnähe

In letzter Zeit ist es still geworden auf unserem Blog.
Körper und Seele sind gewaltig überlastet.
Eine Flut an Gefühlen, Bildern und unangenehmen Zuständen legen uns derzeit lahm.
Teilweise wissen wir nicht mehr wie Lesen oder Schreiben geht und Sprechen fällt uns schwer. Können immer wieder nicht essen, kaum trinken. Wir haben massive Angst vor allem und vor allem auch Angst davor mit dem ganzen Wirrwarr im Kopf wahnsinnig zu werden, die Realität zu verlieren. Dass unsere Therapeutin derzeit keine Gefahr sieht, dass wir psychotisch werden beruhigt uns in dieser Lage leider wenig. Es fühlt sich nun mal dann so an…
Woher die Zustände nun kommen kann keiner wirklich sagen. Wir verstehn uns selbst nicht mehr, kennen uns so gar nicht.
Wir zittern und weinen und zittern und weinen und hoffen einfach nur dass es schnell wieder besser wird…
…und dann schreiben wir sicher bald auch wieder mehr hier. 🙂

Sonnengruß

Copyright by "Sofies viele Welten"

© Copyright by „Sofies viele Welten“

Durch das Fenster fiel Licht und wurde durch ein Stückchen Glas im Raum gebrochen. Hinter dem Glas vereinigte es sich sichtbar kräftig farbenprächtig lodernd zur Flamme auf dem Fußboden.
Gebrochen und doch ganz.
Ein Gruß aus Sonnenstrahlen.
Regenbogen im Wohnzimmer.
Energie aus fernen Galaxien.

Wellness im Wohnzimmmer

Copyright by "Sofies viele Welten"

© Copyright by „Sofies viele Welten“

In unserem Wohnzimmer ist ein Stück Wellness eingezogen.
Ein großes Aquarium mit Sandboden, Wasserpflanzen und bunten Bewohnern.
Die Unterwasserwelt hat etwas so bezauberndes und beruhigendes.
Wir hatten schon vorher kleine Aquarien. Jetzt ziehen die kleinen Schritt für Schritt in ein gemeinsames großes um.
Die ersten Umzügler genießen schon viel mehr Platz zu haben. Beim Blick in das Aquarium blinzelt Lebensfreude heraus.  Fische, die in der Strömung des Filters spielen und springen.
Das Sofa wurde kurzerhand einfach umgedreht, um ganz bequem vor dem Aquarium sitzen und liegen zu können. Wer braucht da schon Fernsehen!?
Nachdenken – auch mal über ganz banale Dinge wie Aquariumpflanzen und Besatz.
Ins Aquarium schauen bringt uns so wunderbar runter.
Versinken in Wasserwelten und einfach mal abschalten.
Träumen.
Den Kopf entspannen und die Seele fließen lassen.

Vertrauen und Irrtümer

„Vertrauen muss wissen, wo es sich irrt.“
Allison Miller

 

Und dazu muss es mitdenken und hinterfragen dürfen, wenn es das möchte, auch wenn es für das Gegenüber dadurch vielleicht manchmal unangenehm wird…

Hinterfragen ist kein Wiederspruch zu Vertrauen, sondern die Suche nach einer Möglichkeit das eigene Vertrauen tiefer zu verstehen.

 

Survivor…

„I’m a survivor in more ways than you know. “
(Warrior von Demi Lovato)

 

Und manchmal auch als uns selbst bewusst ist…

Neujahr 2015

Wieder ein Jahr vorbei.
Ein Jahr von dem ich schon im Frühjahr geglaubt habe, dass ich es nicht überleben werde.
Ich lebe noch.

Das kommende Jahr soll schön werden.

Ich will wieder gesund sein! Einfach nur vollkommen gesund!
Körperlich, Seelisch, Geistig.
Das ist der dringendste und auch der wichtigste Wunsch!
Eine Einheit mit Herz und Verstand.

Ansonsten möchte ich endlich auf eigenen Beinen stehen.
Beruflich noch erfolgreicher werden.
In der Liebe mein Glück finden.
Mich/Uns selbst und meine Gefühle kennen lernen.
Lieben.
Lachen.
Meine Träume leben.
Und einfach glücklich und behütet diese Welt erkunden.

Wir wünschen euch allen ein gesundes neues Jahr, das ganz nach eueren Wünschen und Vorstellungen verläuft und Träume wahr werden lässt!

 

Monsterchens Weihnachtsfest

Copyright by "Sofies viele Welten"

© Copyright by „Sofies viele Welten“

 

Hallo,
da bin ich mal wieder. 
Es war mein erstes Weihnachten mit den Sofies.
Puh,… da war vielleicht was los!

Soooooooooo viele Gefühle… Lachen, Weinen, Freude, Angst, Herzklopfen, Verzweiflung, Liebe, Trauer, Schmerz…
Die Erinnerungen der Vergangenheit haben den Sofies ganz schön zugesetzt.
Ein bisschen konnte ich sie immerhin mit meinen Monstertröstekräften aufmuntern.

Für die Sofies war es ein ganz besonderes Weihnachten, weil es das erste Weihnachten alleine in ihrer eigenen Wohnung war. Freiheit.
Den ganzen Tag waren wir ganz hibbelig, was das Christkind wohl für Geschenke für uns hat und ob es für mich als Monsterchen auch etwas gibt.
Eigentlich schmückt das Christkind ja auch den Weihnachtsbaum, aber dieses Jahr haben wir das übernommen, um es zu entlasten. Die große Sofie war stolz auf uns. Wir haben uns auch sehr bemüht und beeilt, dass das Christkind so schnell wie möglich kommen kann. Bis Abend hat es dann aber trotzdem gebraucht.
Dann lagen plötzlich die Geschenke unterm Baum.
Das war soooooo spannend und sooooo toll!
Und der Baum hat so schön geglitzert!

Heute Morgen war die ganze Welt plötzlich angezuckert.
Die ersten Schneeflocken sind auf meine Nase geschwebt.
Hat ganz schön kalt gekitzelt. Ich hätte fast ein Monsternieserchen machen müssen.
Nachmittag war ich kurz im Wald und bin auf einen Baum geklettert.
Das ist Monstertoll!
Es war kalt. Aber die Luft war so wohltuend frisch.
Und nach der Ente am Mittag, war die frische Luft doll wichtig.
Der Monsterbauch war ganz dick und rund davon.

Nun versuchen wir noch uns die Rauhnächte schön zu machen. Jeder Tag von Weihnachten bis zum sechsten Januar steht für einen Monat im neuen Jahr. Hat die große Sofie erklärt. Wir wünschen uns schon ganz fleißig jeden Tag schöne Dinge für den jeden Monat im neuen Jahr.

Ich und die Sofies wünschen euch allen noch eine schöne Weihnachtszeit!

Bis bald,

Euer Monsterchen 🙂