
Wir möchten uns an dieser Stelle der Frage widmen, wer dieser ominöse „Antichrist“ eigentlich ist. Berichterstattungen von angeblich verschwörerisch eingepflanzten Satanismusmythen regen dazu an, den „Gott“ der Gewalttaten, der rituelle Gewalt ausmachen soll, einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. In der Medienbewegung der „Satanic Panic“ wird das nie genauer definiert. Klar soll dort pauschal nur transportiert werden: „Gibt es nicht.“ Längst geht es den Autoren und Machern nicht wie behauptet darum, Menschen vor Falschbehandlungen in Therapien zu schützen. Dafür müsste man keine Hassbewegung anführen, die Opfer von rituellen Gewaltformen, ihre Therapeuten und Betroffenengremien pauschal diskreditiert und aushebeln will, nur weil sie zum Teil ähnliche Arbeitsüberschriften haben. Man müsste wegen Falschbehandlungen in Einzelfällen kein Verschwörungsnarrativ der WHO, der Traumatherapeuten weltweit und hinter den Diagnosen von komplexen Traumafolgestörungen wie der DIS vermuten. Man könnte eindeutige Studien und Gehirnscans dazu lesen und die Existenz entsprechend akzeptieren. Man könnte einfach, wie im Journalismus eigentlich gefordert, beide Seiten und Bedürfnisse neutral und objektiv getrennt voneinander betrachten und sie gegenüberstellen – die der Falschbehandelten und die der Betroffenen ritueller Gewalt. Fern von jeder Wissenschaftlichkeit sind wir inzwischen in der Debatte um die Glaubwürdigkeit der Opfer in einem Bereich angelangt, in der das Schubladendenken des Otto-Normal-Verbrauchers als pseudowissenschaftliches Bild einer vermeintlichen Definition von Satanismus benutzt wird, um die Masse zu erreichen. Doch worauf beruhen satanistische/okkulte Ideologien wirklich und wodurch unterscheiden sie sich von medial transportierten Eindrücken?
Es gibt aus unserer Sicht einen gewaltigen Unterschied zwischen dem Satans- und Satanismusbild im Volksglauben und den tatsächlichen Inhalten/Bildern antichristlicher Ideologien in Glaubensgemeinschaften und Kulten. Satanismus meint in Zusammenhängen ritueller Gewalt in großen und geschichtlich alten Zusammenschlüssen eben nicht dunkle, schwarz gekleidete Menschen, wie man sie auch in der Gothikbubble kennt. Christen rennen ja auch nicht nur weiß gekleidet rum, obwohl sie weiße Messen feiern. Das Bild von Klischeesatanisten trifft vielleicht noch manchmal bei Spinnern und in jüngeren Gemeinschaft und möchtegern Machtstrukturen ansatzweise zu. Sie ziehen sich die Lavey Bibel rein und meinen anschließend, die Thematik verstanden zu haben. Aus ihrem verkürzten Einblick geben sie sich Rechtfertigungen für ihre Neigungen und sind damit nicht zwingend weniger gefährlich. An dieser Stelle muss man sich bei der pauschalen Leugnung ritueller Gewalt in gewissen Medien auch Fragen: Weshalb sollten ausgerechnet in Gemeinschaften mit satanistischer Ideologie keine Täter sein, die sie für Gewalt benutzen? Weshalb muss das so radikal ausgeschlossen werden? Wem dient das?
Der geschichtliche Unterbau und das tiefere Verständnis der Materie fehlt in den kleineren und jüngeren satanistisch orientierten Gruppen. Das führt auch dazu, dass häufig die Ansicht in Helferkreisen von Aussteigern vertreten wird, dass die Ideologie nur Mittel zum Zweck sei. Das stimmt so jedoch für die großen, mitunter internationalen Orden und Kulte nicht, die sich gerne auch mit freimaurerischem Gedankengut mischen. Ich mutmaße, dass diese Fehlannahme auch daran liegt, dass Aussteiger aus kleineren Gruppierungen und Zusammenschlüssen deutlich häufiger überhaupt den Weg bis in eine Therapie finden, als im hochorganisierten Bereich.
Vielfach kommt im Satanismus ein Weltbild und Glaubensmotiv zu Tage, das wir auch im Christentum und in christlichen Orden kennen: Durch Leid und Entbehrungen wachsen. In einigen christlichen Zusammenschlüssen ist dafür unter anderem Gewalt gegen sich und andere das Mittel der Wahl (Opus Dei, Kolonia Dignidad, Jesuitenabkömmlinge, etc.).
Der Antichrist richtet sich in alten, okkulten Gemeinschaften primär nicht gegen den christlichen Gott, sondern gegen das Christentum als Religion. Das bedingt sich aus der von Ihnen erzählten Gruppenhistorie, nach der viele Familien (angeblich) Angehörige in den martialischen Christianisierungszügen durch Krieg und Kampf verloren haben. Man nahm den „Heiden“ neben einem viel umfassenderen Welt- und Glaubensbild mit dem Christentum auch ihre Lieben, um sie zu unterjochen. Dem widersetzten die Antichristen sich in ihren eingeschworenen Glaubensgemeinschaften und hielten an uralten Traditionen fest. Antichristliche und „satanistische“ Zusammenschlüsse ehren den christlichen Gott oft ebenso. Ihr Glaubensschwerpunkt hat seinen Ursprung jedoch auf der engen Beziehung zu Mutter Erde, der guten Holle, als Gegenspielerin zum abstrakten christlichen Gott, Vater Sonne, im Himmel. Erst mit der Christianisierung wurde daraus zunehmend eine böse und ablehnenswerte Hölle. Satan (Widersacher, Feind) oder Teufel (diabol = Verwirrer) waren zunächst diejenigen, die sich dem Christentum nicht einfach unterwerfen wollten. Der christliche Gott im Himmel wird von vielen satanistischen Ausrichtungen ebenfalls verehrt, wenn auch nicht so zentral.
Deshalb ist es auch kein Wiederspruch, wenn Mitglieder zum Teil sogar evangelisch oder katholisch getauft sind. Zum einen ist das Ablenkungsmanöver vom geheim zu haltenden Glaubensverband, zum anderen aber auch Ausdruck dessen, dass sie zwar das Christentum, nicht aber deren Gott ablehnen. Zudem haben manche Gemeinschaften auch das Ziel, ihre Leute in den Religionen für ihre Zwecke zu platzieren und das Netzwerk zu nutzen. Aussteiger, die nachgewiesen rituelle Gewalt im Rahmen der christlichen Ideologie, z.B. in der katholischen Kirche erlitten haben, berichten zum Teil von Ritualabläufen und Netzwerkverbindungen unter den Tätern (s. Quellen).
Die Verbrüderung von heidnischen und satanistischen Kulten und Germano-Faschismus / Rechtsradikalität ist ebenfalls häufig anzutreffen. Das verwundert nicht, wenn man den Aspekt betrachtet, dass Hitler altes germanisches und keltisches Kulturgut zurückbringen wollte. Dazu gehörten auch die Elemente der alten Naturreligionen. Nicht umsonst hat er unter anderem Runen für seine Zeichen benutzt. Hitler war nicht nur Anführer einer politischen Bewegung, sondern vor allem auch einer Religion, die er umsetzen und mit neuen Bräuchen belegen wollte. Entsprechend nah sind sich Okkultismus und Rechtsradikalismus. Wir finden das „satanistische Gedankengut“ als Teil der Weltanschauung auch in braunen Bruderschaften offiziell belegt. Was leugnen die Medienvertreter wie Böhmermann und Spiegel also? Den Nationalsozialismus? Die Gefährlichkeit der Gedankengutes rechtsradikaler, organisierter Kriminalität und den daraus resultierenden Verbrechen an Menschen? Die belegten rechtsradikalen, okkulten Orden und ihre verurteilten Taten? Für die Aussagen der „Satanic Panic“- Bewegung gibt es nur zwei mögliche Schlüsse: Entweder sie haben von dem was sie populistisch zu ritueller Gewalt und Satanismus durch die Medien brüllen keine Ahnung und sich nicht eingehend mit der Thematik befasst oder sie wissen wovon sie sprechen und diskreditieren aus persönlichen Motiven bewusst pauschal Gewaltopfer und ihr Hilfen. In beiden Fällen verbietet sich Berichterstattung und es braucht genau deshalb das Rückgrat von Programmdirektorinnen wie Nadine Bilke, gegen die Desinformation und unreflektierte Täter-Propaganda.
Wir beschweren uns in AfD-Zeiten permanent über Rechtsextremismus und haben gleichzeitig offensichtlich in den breiten Masse bis heute nicht verstanden wer Hitler war und wofür er einstand. Sonst wüssten wir, dass Satanismus, Okkultismus und organisierte Gewalt aus dem rechtsradikalen Sektor nicht wegzudenken und zu trennen ist! In der Ausgabe „Brennpunkt Esoterik – Okkultismus, Satanismus, Rechtsradikalismus“ der Behörde für Inneres aus dem Jahr 2006 heißt es mit entsprechenden Daten belegt: „Einen weiteren Graubereich zwischen Rechtsextremismus und Esoterik ergeben sich auch bei einer Analyse der satanistischen Kleingruppen in Deutschland. […] Diese ideologischen Extremismen sind eng mit einer mehr oder minder starken Gewaltakzeptanz verknüpft, die es Satanisten in einigen Logen erlaubt, über die körperliche Unversehrtheit von Gruppenmitgliedern zu bestimmen, bis in Einzelfällen hin zur Frage über Leben und Tod. Hierbei geht es jedoch nicht um politische Gewalt, sondern um die Idee, bei Gewaltakten bis hin zu Tötungen die Energie des Opfers zu gewinnen.“ Man findet viele Quellen dazu übrigens nicht, wenn man nach ritueller Gewalt oder Satanismus sucht, wohl aber, wenn man sich die Statistiken und das Wissen zu Gewalttaten von rechtsradikalen Verbindungen anschaut.
Entsprechend dem ursprünglich, naturreligiösen engen Bezug zur lebensspendenen Erdmuttergöttin sind antichristliche Religionen körperbasiert. Sie begreifen ihre Gottheit nicht als externe Kraft, sondern als eine im Körper abgebildete Macht, die man sich darüber erschließen kann. Für die Magie seine Geschicke zu lenken, bedarf es der Kontrolle aller Elemente (Feuer, Wasser, Erde, Luft und den Geist). Symbolisiert finden wir das im kreisumschlossenen Pentagramm. Die Menschen wussten im Respekt vor den Naturkräften, wie wichtig es ist, sie für ein gesundes Leben alle demütig im Gleichgewicht zu halten. Die Lenkung der Elemente im eigenen Sinn und für die Gruppe soll in satanistischen Gruppen über ein möglichst gut ausgebildetes Bewusstsein geschehen. Dieses gilt es mit diversen Methoden zu Schulen.
Die Körperbasiertheit und Ich-Zentriertheit der satanistischen Glaubensausrichtung führte dazu, dass man in gewissen Strömungen davon ausgeht, dass mittels intensiver körperlicher Selbsterfahrung das Bewusstsein erweitert werden kann und Wege zum göttlichen gefunden werden können. „Den Himmel“ gilt es in sich und zu Lebzeiten zu finden und nicht abstrakt, nach dem Tod, bei einer externen Macht, wie sie im Christentum vertreten wird. Was wir heute auch wegen der christlich geprägten Gewissensbildung als schreckliche Gewalt bezeichnen, ist intern in den Ritualen der Gruppierungen nichts weiter als ein Mittel zur Bewusstseinsschulung, Selbsterfahrung und magischen Transzendenz, um durch nichts und niemamden mehr, aus dem Paradies vertrieben werden zu können. Opferungen gehören zur Energiearbeit, wenn im Raum bestimmte Elemente bedient und ausgeglichen werden müssen. Das klingt für Außenstehende irre und mit meinen heutigen Wissen sehe ich das auch so, aber wenn wir mal ehrlich sind, dann hätte vor ein paar tausend Jahren kein Hahn danach gekräht, weil das völlig übliche Praxis war. Planetenstände zu beobachten und seine Rituale in ein großes ganzes Einzubetten, war Teil der Naturreligionen und den Traditionen, die Menschen brauchten, um im Verlauf der Jahreszeiten zu überleben.
Natürlich sind die heutigen Gruppen, Sekten, Kulte und Zusammenschlüsse keine reine Abbildung alter Naturreligionen und heidnischer Kulte mehr. Längst haben sich entsprechend der Welt, in die sie eingebettet sind, auch dort patriarchale Machtstrukturen breit gemacht und das ursprüngliche Gedankengut wurde mal mehr und mal weniger für persönliche Zwecke der Gemeinschaft pervertiert. Nichts desto trotz, wird man dem Thema nicht gerecht, wenn man auf die Mitglieder von Anfang an als einen Zusammenschluss von Sadisten und Perversen blickt, die über den Glauben, nur ihr Gewissen entlasten wollen. Das stimmt so nach meiner Erfahrung vielfach nicht und es steckt durchaus auch ein echter Glaube dahinter. Ich bin heute der Meinung, dass wir in derartigen Gruppen einen vor vielen hunderten und zum Teil tausenden von Jahren gewaltvoll abgespaltenen Anteil unserer Gesellschaft sehen. Wie so viele Dinge, die man in den Untergrund verdrängte, schwelen sie und radikalisieren sich.
Man mag als Laie vielleicht meinen, dass in unserer Zivilisation bei jedem bereits angekommen sein müsste, was recht und unrecht ist. Wer so denkt, versteht die Macht geschlossener Systeme und Gemeinschaften nicht. „Die da draußen“ können denken, was sie wollen. Es kommt bei den Mitgliedern so nicht an, weil ihr Weltbild von Geburt an völlig anders geprägt ist. Das zu ändern ist genau so schwierig, wie umgekehrt einem anders sozialisierten Menschen Vergewaltigung als bewusstseinserweiternde Maßnahme zu verkaufen. Die Gesellschaft sieht Gruppenansichten als Feindbild. Genau so ist es für die Aussteiger und ihr seid die völlig schief gewickelten, weil ihr feindlich dem Gruppenweltbild gegenüber seid. Ich kann als Aussteigerin jedem Menschen da draußen nur sagen, dass die Drehung des eigenen Weltbildes um 180 Grad, mit der man alles zurücklassen muss, was man bisher geglaubt hat, extrem schwierig ist! Man hat von heute auf morgen nichts mehr, woran man sich ausrichten kann und was halt gibt, weil außerhalb der Gruppe wirklich alles anders funktioniert und die eigenen Traditionen keine Wertschätzung erfahren.
Der ominöse Antichrist ist also zunächst mal nichts anderes als der Gegenspieler zum Christentum. In seinen Ursprüngen ist er eine weibliche Gottheit, die in einem patriarchalen Machtsystem natürlich das Geschlecht wechseln musste. Im Christentum wird von einem externen Gott ausgegangen, der weit entfernt im Himmel wohnt und nicht direkt erreichbar ist. Die stellvertreter Gottes auf Erden haben angeblich Zugang zu dieser abstrakten Quelle. Antichristlich wird das Göttliche als ich-zentrierte und im Körper befindliche Macht fokussiert. Damit ist sie für jeden erfahrbar und nicht getrennt von sich zu sehen. Der eigene Wille, Bedürfnisse und Körperempfindungen sind Teil göttlicher Macht. Schon allein deshalb gibt es keinen großen Unterschied, ob man sagt „das göttliche möchte xy“ oder ob der Mensch sagt, dass er „xy“ möchte. Vergewaltigungen durch die Männer als Gott gewollt, sind aus der Perspektive (fast) identisch mit ihrem eigenen Willen, weil sie ihren Gott über ihren Körper und Willen erfahren. Antichristen sind nicht schwarz gekleidet und fallen auch sonst äußerlich nicht auf. Die „schwarze Messe“ hat ihren Ursprung in der Huldigung der dunklen Erdmuttergöttin, während die „weiße Messe“ des Christentums dem Glauben an den Lichtgott im Himmel entspringt.
Beide Seiten haben aus meiner Sicht heute wenig mit echtem Glauben zu tun und sind als Religion zu sich bekriegenden, ideologischen Machtsystemen herangewachsen. Diese Machtsysteme sind groß und in beiden Fällen Weltweit vernetzt.
Die Freimaurerlogen sind in dem Kontext besonders zu betrachten, weil sie sich keiner Religion verschrieben haben, wohl aber über genau diese genannten Elemente des Kosmoses diskutieren und in der Verbindung beider Weltanschauungen ihre Rituale feiern. Keiner Religion anzugehören führt bei Ihnen eben auch dazu, dass sie alle Grausamkeiten der Gruppen/Religionen wechselseitig ausprobieren können und es als Erfahrungsgrundlage auch tun. Und: Das Leben im Einklang mit dem Kosmos – im Grunde alte Naturreligion – zählt bei Ihnen nicht als Religion! Nicht alle Freimaurer führen dabei Gewalt aus, bestimmte Bereiche der Logen aber eben schon. Freimaurer existieren offiziell mit vielen tausend Mitgliedern in Deutschland (offiziell werden 15.000 genannt). Wer von euch da draußen weiß, was sie hinter verschlossenen Türen wirklich tun?
Wenn wir ritueller Gewalt auf die Spur kommen wollen, dann müssen wir derartige Zusammenschlüsse viel genauer untersuchen. Da stehen wir aber schon vor dem nächsten Problem. Wer drin ist und darüber berichten könnte, der wird es garantiert nicht tun! Wer draußen ist, kann nichts berichten. Was übrig bleibt sind Mythen, Verschwörungstheorien und Medien, die zwar zu den Zusammenschlüssen an sich überhaupt nichts wissen, wohl aber felsenfest behaupten können, dass es sie und die geschilderte Gewalt darin nicht gibt. Man kann wissenschaftlich grundsätzlich nichts belegen, was noch gar nicht validiert erforscht ist, weil es keine Methoden gibt, die dafür taugen.
Die Polizei Bayern macht auf ihrer Internetseite auf „Sekten, Psychoorganisationen und okkulte Gruppierungen“ als zunehmendes Problem der freiheitlich-demokratischen Grundordnung aufmerksam, die polizeilichen Handlungsbedarf fordern und bietet Beratung im Sinne des Opferschutzes. Es ist also keinesfalls so, dass das Problem an sich nicht auch in Strafverfolgungsbehörden angekommen wäre.
Der Papst hat Katholiken erst im letzten Jahr erneut offiziell verboten den Freimaurern beizutreten. Grund der Bekräftigung war die steigende Zahl von Mitgliedern in Logen. Zwar versichern die Freimaurer, dass sie religionslos sind. Dennoch sind sie ein Machtsystem, das in seinen Werten der Kirche widerspricht und sich als solches als Konkurrenz positioniert. Was auf den Seiten der Freimaurer nett und edel klingt, ist es in der Realität nunmal nicht. Man achtet nach außen auf das Wording, wie es auch braune Bruderschaften tun, weil man in unserem Rechtsstaat schwer öffentlich sagen darf und kann, was hinter geschlossenen Türen passiert, wenn es um Gewalt geht. Innerhalb der Gruppe haben die Worte andere Bedeutung. Da wird „der Wert von sinnlicher Erfahrung“ zur Vergewaltigung und die „Sinnesschulung“ schnell zur Folter, bei der einzelne Sinne bewusst genommen oder überstimuliert werden. Solange wir nicht alle bei der Arbeit der Gruppierungen einfach dabei sein dürfen, hören wir in den Medien nichts als gezielte Propaganda.
Man darf und muss sich in der Gesellschaft bei allen Gruppierungen und Zusammenschlüssen letztlich fragen: Wozu Geheimhaltung, wenn man sich doch angeblich nur den besten Werten verschreibt!?
Quellen:
https://www.fr.de/rhein-main/neonazis-kinderschaender-11635687.html
https://amp.dw.com/de/rechtsextrem-und-pädophil/a-36080322
https://youtu.be/l2Smv3PspAY?feature=shared
https://www.polizei.bayern.de/schuetzen-und-vorbeugen/beratung/005157/index.html
der antichrist ist laut Bibel jemand ganz anderes, als in dem Text hier beschrieben wird. Außerdem kann man nicht das Christentum ablehnen und dennoch an Gott glauben bzw. diesen nicht ablehnen. Die Menschen die sich Christ nennen und z.b. gewalttätig etc.sind, sind keine wirklichen christen.
Es geht hier aber weder um die Bibel und damit die christliche Propaganda, noch um persönliche Philosophien, ob gewalttätige Menschen die dem Christentum angehören, auch Christen sind oder nicht. Es geht um Glaubensperspektiven gewisser Kulte, Gruppierungen und satanistischer Sekten und die sind nunmal so.