
Mein Körper hatte mich nicht verraten; er hatte zu mir gehalten. Er hat all die Schläge und Verletzungen und Vergewaltigungen eingesteckt und er funktionierte noch immer für mich. Mein Körper war mein getreuer Freund und ich hatte keinen Grund mehr mich vor seiner Kraft zu fürchten. […] Ich hatte viel zu lange gelitten, vor allem in meiner Beziehung zu mir selbst.
Naomi Jacobs, Der Tag an dem mein Leben verschwand, Bastei Lübbe, Köln 2016, S. 328
Wie wahr!
Und wie schrecklich, dass wir ihm immer wieder weh tun und das, nachdem er so viel für uns tat und immer noch tut…