Es ist Sonntag Nachmittag.
Bereits seit heute Vormittag habe ich starke Migräne.
Angefangen hat alles kurz nach dem Frühstück.
Die Augen gaukelten Lichtblitze vor und selbst die umgehend eingeworfene Schmerztablette, verhinderte nicht die bald dazukommenden heftigen Kopfschmerzen mit Übelkeit.
Nun sitze ich hier am offenen Fenster mit heruntergelassenen Rollläden, weil die Helligkeit des Tages unerträglich ist, ich aber die frische Luft brauche.
In meinem Kopf ist Energiestau und in die Tasten des Computers fließen Worte, die ich kaum sehe, die ich aber dennoch schreiben will.
Im schmerzhaft pochenden Kopf stoßen bittere Wahrheiten gegen die empfindlich gereizten Schmerzsynapsen und lässen mir die Realität unserer Vergangenheit bewusst sein.
Ich wäre so gerne belastbarer.
Die letzten Tage und Wochen waren einfach zu viel.
Ich wollte so gerne nach den Sternen greifen und hab dabei übersehen, dass es für die Folterrealität in mir zu schnell geht.
Dass die Schritte zu Groß sind, weil sie in der Form noch überfordern und Heilung für uns anders aussehen muss.
Ich habe vergessen mich und die anderen mitzunehmen.
Die Migräne bremst und zwingt mich, zu stillen Momenten auf dem Sofa.
Egal, ob ich möchte oder nicht.
Egal, ob heute die Sonne scheint.
Egal, ob ich noch so viel zu erledigen hätte oder nicht…
Sie schmerzt.
Genau wie mein Innerstes.
Es wird Zeit, mir selbst über die Wange zu streicheln, mich in den Arm zu nehmen und mich bei mir selbst und den anderen zu entschuldigen.
„Es tut mir leid, dass ich euch übersehen habe.“
Körper
Die Kraft unserer Steine
Direkt vor unserer Haustüre liegen sie. Diese Wunderwesen, die so gerne ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit uns teilen wollen. Ein bisschen gesehen werden.
Sie sehen hart aus. Viele unterstellen ihnen kein Lebewesen zu sein und nicht zu fühlen. Das Äußere entscheidet. Leider. Wie so oft.
Doch sie sprechen. Haben so vieles in sich, mit dem sie helfen und heilen. Altes Wissen. So viele Menschen hören nicht mehr zu, weil sie schon als Kinder von Erwachsenen eingeredet bekommen, dass Steine seelenlose Gegenstände ohne Gefühle sind.
Als Kind haben wir oft mit Steinen gespielt, mit ihnen geredet und unsere Antworten bekommen. In unserer Wohnung befinden sich noch heute einige Exemplare, die wir einfach draußen irgendwo gefunden haben. Sie haben alle ihre eigene Energie und bereichern unser Lebensumfeld. Sie helfen und heilen und sie freuen sich gesehen zu werden, so wie alle anderen Lebewesen. Für uns hat jeder Stein seine ganz eigene Persönlichkeit.
Manche liegen hier und helfen uns mit ihrer großen starken Präsenz, andere verändern das Raumklima auf sanfte Weise, mache mögen wir Zeitweise am Körper tragen. Wenn wir in unserem Beruf mit Menschen arbeiten und heilen, machen sie sich manchmal bemerkbar, wollen in die Hand genommen werden, auf bestimmte Körperregionen aufgelegt werden oder einfach angesehen werden. Die Wirkung ist spürbar. Von mir und meinen Klienten und ich bin dankbar für die Unterstützung.
Es gibt so viele Steine mit ganz wundervollen Eigenschaften teilweise auch recht günstig zu kaufen, ob als Anhänger, als Kette, als Armband, Handschmeichler oder als größeres Exemplar zum hinstellen. Sie alle haben ihre Berechtigung und oft bekommt man eine Beschreibung dazu wofür man sie anwenden kann. Jeder Stein hat aber sicher auch einfach noch seine ganz eigene Wirkung, fern ab der vorgefertigten Beschreibung, die sich nur Erfahren lässt, wenn man ihn spürt, zu ihm hinspürt.
Wir wollen allerdings auch dazu anregen mal wieder einfach so in die Natur zu gehen und dabei die Augen offen zu halten, sich bei einem Spaziergang einfach von einem Stein finden zu lassen und hinzuspüren, was er einem zu sagen hat. Sie sind genau so kräftig, wichtig und heilsam, wie ihre geschliffenen Kollegen. Für uns kommt noch dazu, dass sie aus der gleichen Region kommen, wie man selbst und somit auch Wissen über das Lebensumfeld besitzen, das unterstützen kann. Manche Steine freuen sich darüber mitgenommen zu werden, manche wollen lieber nur kurz in der Hand gehalten oder ein kleines Stück mitgetragen werden und dann in der Natur wieder abgesetzt werden.
Egal wie, es lohnt sich auf jeden Fall das mal ganz intuitiv auszuprobieren, wieder Kind zu sein und ganz unvoreingenommen, spielerisch auf die alten Weisen der Erdmutter zuzugehen. Die Erfahrung ist es wert.
Frauenkörper – Frauenweisheit
„Wenn Patientinnen wegen Panikanfällen oder Weinkrämpfen in meine Sprechstunde kommen, dann weiß ich, dass emotionales Material ins Bewusstsein drängt und verarbeitet werden muss. Für Außenstehende, die diesen Prozess nicht kennen, mag es so wirken, als ob sie >>die Beherrschung verlieren<<, >>sich nicht mehr in der Hand haben<< oder >>es nicht mehr auf die Reihe bringen<<. Aber diese Frauen haben keineswegs >>die Kontrolle verloren<<, sondern lassen nur einen Heilungsprozess des Körpers zu. Das Einzige, was außer Kontrolle geraten ist, ist ihr Verstand; er lässt dem angeborenen Wissen des Körpers den Vortritt.“
(Aus dem Buch „Frauenkörper-Frauenweisheit“ von Dr. med. Christiane Northrup)
Ein Monsterchen stellt sich vor…
Guten Morgen!
Bis gestern saß ich noch in einem Regal in einem Geschäft und beobachtete das rege Treiben der Weihnachtszeit.
Dann kam eine junge Frau vorbei, in sich ein kleines Mädchen, das mich strahlend anlachte und in sich selbst hinein sagte: „Guck mal! Wie süß!“
Ich lächelte zurück.
„Darf ich es haben?“, fragte das Mädchen die Frau, nahm mich aus dem Regal, drückte mich kurz und nahm mich an der Hand.
Mein blauer Monsterbauch fing an zu kribbeln vor Aufregung. Endlich raus aus dem Regal. „Hui, was da wohl auf mich zukommt!?“
Im inneren der Frau klangen die Gedanken ihrer Kinder, bis sie sich irgendwann etwas geordnet hatten und die Entscheidung, dass ich mitkommen darf, endgültig gefallen ist.
So tapsten wir gemeinsam zur Kasse und verließen gemeinsam Hand in Hand den Laden. Die Frau, die Kinder und ich. Es war schon dunkel geworden und ich genoss die kühle Nachtluft. So deutlich hatte die Frau ihre Kinder lange nicht mehr gespürt. Ich habe wohl die Gabe die Erwachsenen sanft mit sich und den Innenkindern in Kontakt zu bringen. Zu Hause angekommen zeigte das kleine Mädchen mir die Wohnung und setzte sich mit mir auf das Sofa zum Fernsehen. Nachts durfte ich mit im Bett schlafen. Wir mögen uns.
Heute ist also der erste Tag in meiner neuen Familie.
Die junge Frau hat diesen Blog, auf dem Sie von Zeit zu Zeit schreibt. Heute darf ich mich vorstellen und manchmal werde ich vielleicht in Zukunft hier auch über meine Weltsicht schreiben oder auch mal stellvertretend die der Kinder wiedergeben. Die wollen auch eine Stimme. Sie gehören ja zu der jungen Frau.
Jetzt wünsche ich euch einen schönen dritten Advent und freue mich darauf, hier vielleicht ab und zu mal vorbeizuschauen!
Es grüßt ganz herzlich,
das kleine blaue Monsterchen
Ein Seele-Körpergespräch
„Geh du vor“, sagte die Seele zum Körper, „auf mich hört man nicht, vielleicht hört man auf dich.“
„Ich werde krank werden“, antwortete der Körper, „dann wird man Zeit für dich haben.“
(Quelle: unbekannt)
Weiter heilen…
Es ging weiter mit dem Therapieplan der Heilpraktikerin.
Mein Kreislauf war auch heute noch ziemlich angeschlagen. Allerdings schon besser als gestern.
Der Rücken fühlt sich an manchen Stellen schon wohler. Das Zittern ist auch rückläufig.
Emotional ist es teilweise sehr anstrengend und ich bemerke, dass ich mit Stress von außen, und sei er noch so klein, weder seelisch noch körperlich umgehen kann. Beim Hauch von Stress oder überhaupt irgendeiner Anforderung, auch wenn sie positiv ist, verstärken sich die Symptome. Ich bin mir nicht sicher, ob das nun eine Verschlechterung zu vor der Behandlung bei der Heilpraktikerin ist oder ob ich mir nur grade sehr viel Bewusster werde, wie sehr ich am Ende bin.
Bis jetzt hab ich mich doch trotz allem sehr bemüht mich und einen ganz normalen Alltag aufrechtzuhalten. Ich tendiere fast dazu, dass mir nur alles Bewusster wird.
Mittags gab es dann eine Portion eines pflanzlichen Mittels, das meinen Körper bei der Entgiftung unterstützt. Eine direkte Wirkung konnte ich nicht feststellen, aber vielleicht läuft das ja auch einfach im Geheimen ab. 🙂
Zwei Mal am Tag noch zusätzlich ein Mittel (Solunat Nr. 14), das beruhigend, ausgleichend und entkrampfend wirkt. Hier meine ich durchaus eine Verbesserung nach der Einnahme zu spüren. Das Unterstromstehgefühl wird dadurch weniger und damit auch das Spannungsgefühl im Brustbereich.
Gleich vor dem Schlafengehen gibt’s dann wie gestern wieder eine Dosis vom Solunat Nr. 4, das meinen Schlaf verbessern soll und mein vegetatives Nervensystem bei der Regeneration unterstützt.
Die gestrige Nacht war ziemlich unruhig und der Schlaf nicht besonders gut, aber vielleicht braucht das auch etwas, bis es voll wirkt. Eine zweite Chance hat es allemal verdient. 🙂
Bis ich nächste Woche wieder zur Heilpraktikerin gehe, werde ich die Mittel einfach weiter testen.
Nun geb‘ ich mir mal die Dosis und werde dann hoffentlich sanft in den Schlaf schweben…
Gute Nacht euch allen! 🙂
