Das Sonnwendfeuer lodert über die Gipfel,
erhellt der Bäume düstre Wipfel
bis spät in die Nacht.
Sommersonnenwende.
Mich dürstet.
Hitzige Kälte des sternklaren Himmels,
versunken in den Weiten des Weltallgewimmels,
bleibt ein Körper zurück.
Umstellt von vielen Männern und Frauen,
in tranceweiter Leere von oben erschauen,
was dort unten im Kreise nun weiter geschieht.
Sie murmeln und singen,
sie tuscheln und schwingen,
sie sprechen und lachen
und trommeln, tun Sachen,
die verstören ins Letzte
im feurigen Schein.
Das Folterfest feiern,
die Sonne verschleiern,
und huldigen Ihm.
Dem Tier.
Bis er kommt dann persönlich,
die Ehre dem König
der Finsternis.
Vereint mit dem auserwählten Kinde.
Oben bei den Sternen hab ich mich verloren,
in meinem Körper da wurde eine andere geboren.
Die Erinn‘rung ausgelöscht.
Wie der Abend verlief, kann nur Sie dir erzählen.
Es ging wohl um verwirren, vergewaltigen und quälen.
Seelenritualmord.