Von paranoiden Therapeuten und unwissenden Patienten

Am Wochenende ging es uns ziemlich schlecht.
Die Therapeutin rückte an, um eine Therapiestunde mit uns zu machen.
So weit, so nett….

Aus der Therapiestunde wurde dann allerdings eine Predigt, die uns radikal über UNSER Leben aufklärte und was wir darüber alles gar noch nicht wissen.
Wir staunten nicht schlecht.
Anscheinend haben wir keine Ahnung, was in unserem Leben passiert.
Ganz offensichtlich wissen wir nichts über die Strukturen in denen wir aufgewachsen sind und noch weniger über die Welt in der wir heute Leben.
Ist auch irgendwie klar. Wir haben nie eine Fortbildung dazu besucht.
Und noch weniger wissen wir, wo uns gerade überall Täter aus organisierten Täterstrukturen auflauern. Jede noch so kleine normale Ungereimtheit wird mittlerweile als geplanter, bösartiger Angriff organisierter Täterstrukturen gesehen.
Wir haben übersehen, dass der erste nette Arzt seit Jahren, der uns ernst nahm und uns wirklich weiter hilft, wahrscheinlich ein höchst gefährlicher versteckter Täter ist. Warum liegt für die Therapeutin völlig klar auf der Hand: Es sind trotz mittlerweile mehrwöchiger Behandlung noch nicht alle körperlichen Probleme weggewischt.
Der hält uns nur hin! Hier kommt der Punkt, an dem uns dann auch noch bedrohlich klargemacht wird, dass Sie zur Polizei geht, alle noch so logischen Einwände  sind Nebensache angesichts der übermäßigen Bedrohung, die in Ihrer Phantasie von diesem Arzt und sowieso allem ausgehn.
Logisch muss das, was Sie so von sich gibt anscheinend auch nicht sein.
Ich fand das bis jetzt immer klar, dass es seine Zeit dauert, bis sich ein Körper erholt.
Die Krönung bei allem ist dann, dass Sie uns Amnesien unterstellt, die wir nicht haben, weil sie besser beurteilen kann, dass wir im Alltag einfach weg sind und uns immer noch furchtbare Dinge passieren.
Was wir dazu zu sagen haben zählt nicht. Wir wissen ja nix darüber… Woher auch!? Weh tut es trotzdem. Ja, wir haben mit Amnesien zu kämpfen, aber gerade dann muss man Sie uns nicht noch an Stellen unterstellen, wo keine sind.
In jedem Autokennzeichen vermutet Sie mittlerweile eine versteckte Botschaft über die Gruppierung, in der der Besitzer des Fahrzeuges sich bestimmt befindet und der Sie somit verfolgt. Und wehe dem es ist auch noch irgendwo eine 6 enthalten…
Zudem wird mir jedes Mal dann ein Wechsel oder Programme unterstellt, wenn wir für Sie unangenehme Dinge auf den Tisch bringen, die mit Schwierigkeiten in der therapeutischen Beziehung zu tun haben oder ich bei solchen Aussagen wie oben gereizt reagiere.

So ist leider nun das Ende der Therapie bei dieser Therapeutin besiegelt.
Es war schon länger Krisenhaft und irgendwie abzusehen.
Nach dem Ausfall in der letzten Stunde ist es nun klar.

Wie wir Ihr das sagen ist noch die Frage, ist doch jetzt schon klar, dass es nicht an Ihrem Verhalten liegt, dass wir nicht weiter machen wollen, sondern daran, dass wir von irgendjemanden dazu gezwungen werden die Therapie zu beenden… 😦

Wieder vertraut.
Wieder verletzt.
Wieder eine neue Suche…

Nachtgeflüster

Es ist zwei Uhr nachts.

Noch immer sind wir alle nicht so müde, dass wir schlafen könnten.

Im Kopf gibt’s Getuschel.

„Sag mal Große?!“
„Ja.“
„Sag mal, seit wann bist du eigentlich um die Uhrzeit noch wach!?“
„Weiß nicht. Ist eben heute so.“
„Hmm.“

„Sag mal du Kleine!?“
„Ja.“
„Wenn du noch wach bist und auch nicht schlafen kannst, könnten wir ja einfach ein bisschen quatschen. Einfach mal so.“
„Bist du krank?“
„Warum?“
„Seit wann quatscht du mit uns?!“
„Naja, ich hab gedacht wir könnten es ja einfach mal wieder probieren und es wäre vielleicht für beide grade nett… Früher haben wir ja schon mal mehr geredet.“
„Den ganzen Tag sagst du wir sind Fatamorganas und jetzt willst du mit einer Quatschen!?“
„Naja, ich tu mich im Moment eben mal wieder nicht so leicht anzuerkennen, dass Ihr alle da seid… aber ich meins ja nicht so.“
„Das ist aber voll gar nicht nett! Ich sag ja auch nicht ständig, dass es dich nicht gibt! Ihr Großen seid voll kompliziert! Es ist echt nicht einfach, wenn man Große hat!“
Ich muss schmunzeln.
„Ja, da hast du wohl manchmal recht.“
„Ja hab ich!“
„Aber jetzt klappt das mit der Kommunikation doch grade recht gut, findest du nicht? Das freut mich grade!“
„Jup, stimmt. Du bist durchaus lernfähig!“
Wir lachen beide.

„Du Große!?“
„Ja.“
„Ich will ins Bett. Ich bin müde!“
„Na, dann geh. Schlaf gut!“
„Ich will aber ins echte Bett! Nicht nur nach innen!“
„Dann lass uns zusammen mal rüber gehen! Vielleicht klappt es ja doch mit dem Schlafen!“
„Ja. Und ich will mich mit den Anderen in die Decke einrollen und mich wohl und sicher fühlen!“
„Dann machen wir das jetzt!“
„Du Große!?“
„Ja.“
„Es ist schön, wenn du so da bist!“
„Danke! Es ist auch schön, wenn ich euch so fühlen kann!“

Und so schlurfen wir nun gemeinsam ins Bett und schaun, was uns die Nacht noch so bringt…

Therapiespuren

Manchmal scheint das Leben ziemlich grau.
Gestern Abend nach unserer Therapiestunde  hat es uns eiskalt erwischt.
Kälte, Zittern, Übelkeit, Bauchkrämpfe, der ganz Körper schmerzte.
Heute Morgen erschöpftes, gliederschmerzendes Aufstehen und zum Sofa schleppen.

Tee mit Zitronenmelisse, Honig und einem Spritzer Zitronensaft.
Der beruhigt und ist gut für die Seele.

Müdigkeit.

Hunger.

Themen, die ich nicht ruhen lassen kann.
Die mich nicht ruhen lassen.

Die Sonnenstrahlen suchen sich einen Weg durchs grau.
Schafft sie’s vorbei an den Wolken? Vorbei an den blau-silbrigen Tropfen des Himmels?
Hoffnung.
Ein bisschen Licht für diesen Tag.

Herbstmorgen und Energiegeglitzer

Die Sonne scheint und die kühle Herbstluft spendet an diesem Morgen erfrischenden offenen Atem.

Im Auto sitze ich und warte auf diejenige, die mir meine Medikamente aus der Apotheke holt.
Vor mir ein großer BMW, aus dem ein junger Mann ausgestiegen ist. Um Ihn herum viel Energie mit kleinen silbrig, blauen und goldglänzende Partikelchen wahrnehmbar.
„Schön!“, denke ich. Die Zwischenwelt ist auch schon wach. 🙂
„Wer ihn wohl begleitet?“, frage ich mich und versuche genauer hinzufühlen, was ich dort wahrnehme, werde dann aber von einem Auto, das ganz knapp an meinem Seitenspiegel vorbeifindet abgelenkt.

Danach geht’s nach Hause, wo ich mich mit einem Schnittlauchbrot an den PC setze um diesen Beitrag zu verfassen.
In der Nase den Geruch von frischen Quarktaschen.
Ich lächle und begrüße meine Oma. Sie ist wohl auch da.

Als Kind bereitete es mir keine Probleme diese andere Welt wahrzunehmen. Es war einfach so. Es gab sie einfach.
Heute lerne ich, nach einer Zeit in der ich alles nicht Weltliche komplett abgelehnt habe, wieder auf meine Gefühle und intuitiven Fähigkeiten zu vertrauen. Ich lerne wieder wie ein Kind zu fühlen.
Uninterpretiert.
Und ich gewinne wieder vertrauen in meine Fähigkeiten und in die Welt die mich umgibt.

Große Hilfe ist mir hier immer wieder meine beste Freundin, die ein so wundervolles offenes warmes Herz hat, in dem sich soviel Weisheit über alle möglichen Dinge befindet.
Die mir so oft zeigt, wie es ist mit dem Herzen zu sehen und einfach zu wissen.
Und die sich die wunderbare und einzigartige Fähigkeit erhalten hat spontan, intuitiv und neugierig  wie ein Kind zu sein.
Und natürlich noch ganz viel mehr zu bieten hat….

Es ist also ein stiller Morgen.
Mit viel Energie.
Mit der Sonne im Gesicht.
Dem Schutz meines Schutzengels in meinem Haar.
Und dem Gruß meiner Lieben im Herzen.

„Und wie ist es nun viele zu sein?“, fragte das Innenkind.

„Ich weiß es nicht! Woher auch?“, sagte die Außenperson.

„Typisch! Sie glaubt sich nicht.“, raunte eine jugendliche im Kopf.

„Woher weiß ich, dass ich mir das nicht alles nur einbilde, einfach nur laute Gedanken habe und die Personen „spiele““?“, fragte eine weitere.

„Geht das schon wieder los!“, ächzte eine Beschützerin genervt.

„Aber ich bin doch da!“, flüsterte das Innenkind.

Gute Nacht! :-)

Heute können wir nicht viel schreiben, auch wenn wir gerne würden.

Der Tag war anstrengend, körperlich und emotional.

Drum wünschen wir jetzt einfach allen die das lesen eine gute, beschützte Nacht!

Bis morgen!

Euere Sofie und ihre Rasselbande

Eine Hand voll Gold

Copyrigt by "Sofies viele Welten"

© Copyright by „Sofies viele Welten“

Mein Blick fiel nach links.
Mitten in ein tiefes Universum.
Mitten in eine Hand voll Gold.

Tanzend tummelten sich kleine  Partikelchen. Sie glänzten,
nicht wissend, ob sie die Milchstraße sind, das Universum, ein geheim verborgener Schatz oder die Tür in eine andere Welt.
Ein Strand, an den Gold gespült wurde!?
Ein noch nicht entdeckter Planet im Universum!?
Ein Kunstwerk!?

Es wird wohl nie geklärt werden.

Der Verstand sagt: „Es ist nur ein wenig Butter im Spülwasser.“

Das Herz sagt: „Träume, mein Kind!“

Guter Tag? Schlechter Tag?

Es ist warm.
Der zu beginn eher kühle Herbst bündelt seine Kräfte und schafft noch einmal Sommererleben mit Sonne und schwülen 26 Grad.
Der Mond schaut mir heute schon beim Schreiben zu und blinzelt freundlich durch das kleine dreieckige Oberlicht.

In meinem Kopf passiert der Tag revue. Es ist eine Frage, die ich mir gerade Stelle:
„Ja wie war er denn nun, der Tag?“

Es scheint eine leichte Frage, doch so leicht ist sie für mich gar nicht zu beantworten.

Am Morgen begann er mit Vorbereitungen für meine Arbeit.
Etwas Kreatives musste her, das am besten nichts kostet, weil das Budget nicht sonderlich groß ist.
Als die Idee gefunden war ging’s zum Material besorgen und ausprobieren, ob das ganze auch so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe.
Nach stunden langem Testen und Versuchen und Optimieren, das Fazit:
Es geht. Gott sei Dank!

Ansonsten ein bisschen Eis essen, Kaffee trinken und Fernseh schauen.
Ein bisschen Zwischenwelt.

Ein guter Tag! Oder?!

Die Gefühle nicht sonderlich wahrnehmbar. Scheinbar alles ok.
Doch wissend, dass hinter der freundlich, funktionellen, schön lächelnden Fassade auch noch etwas anderes ist. Kaum spürbar und doch da.
Die Angst, die Trauer, die Wut, die Schuld.
Verzweiflung, Überforderung.

Wieder ein bisschen mehr Erkenntnis, die ins Bewusstsein durchsickert.
Es war furchtbar.
Die ganzen scheinbaren Kleinigkeiten, die mir heute noch den Verstand rauben, wenn sie bewusst werden.

Ein schlimmer Tag! Oder!?

Ein lebendiger Tag.

Herbsttag

Der Tag war schön. Sehr schön.
Die Herbstsonne lockte hinaus in die Natur und so machten auch wir uns am späten Nachmittag noch auf den Weg.

Die Welt ist so offen im Moment. So scheint es uns.
Frei und voller Energie im Haar.
Sie strahlt.
Im Herbst schlüpfen die Energien zurück unter die schützende Erde. Zurück in den Bauch ihrer Mutter. Doch obwohl der Prozess auch dieses Jahr bereits begonnen hat, ist das Leben auch an der Erdoberfläche noch deutlich spürbar. So empfinden wir es.
Es ist als sage die Erde: „Ich atme frei.“
Und in diesem offenen Atem wird sie sichtbar. Die Welt in der Welt mit ihren Geisterchen und Wesen, die uns so wundervoll umgeben.
Mit meinem Schutzengel fest an der Hand und um Schutz bittend, laufe ich los sie zu erkunden, die Wunderwelt, die Bäume, die Pflanzen, den Wind, die Fauna… und mich selbst.

Ich atme auch.

Ich lebe.

Herzlich Willkommen!

Herzlich willkommen!
Ich freue mich total, dass ich nun endlich meinen eigenen Blog habe!
Es war ein langes hin und her und überlegen und verwerfen bis ich mich jetzt doch getraut habe einen anzulegen.

Das ist jetzt also mein erster Beitrag und ich find es toll, dass ihn sogar schon jemand liest! 

Worum es hier in nächster Zeit gehen wird, ist noch völlig offen.
Im Grunde ist es wohl alles was mir irgendwie durch den Kopf geht.

Themen die hier bestimmt immer wieder auftauchen sind: Natur und ihre Geister, Andere Welten, Geistiges Heilen und Trauma und Dissoziation. Im Laufe der Zeit kommen bestimmt noch viele dazu. 😉

Ich hoffe natürlich die Beiträge sprechen euch an und ihr lest fleißig mit!

Bis bald,
eure Sofie 🙂

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