Einfach hübsch :-)

Heute Nachmittag bin ich zum Einkaufen gefahren.
Meine Creme war leer und ich wollte mir vom Douglas eine neue holen. Dazu war ich mit meinem Make Up in letzter Zeit irgendwie unzufrieden und wollte nach Alternativen sehen.
Eine Beraterin nahm sich meiner an und trug mir auf mein bis dahin gänzlich ungeschminktes Gesicht zum Test die Produkte auf die Sie für meinen Hauttyp am geeignetsten empfand und zeigte mir, ein paar Tricks und Kniffe.

Dann Blickte ich in den Spiegel und was ich sah beeindruckte mich.
Einfach hübsch.
Ich blickte in ein wunderschönes Gesicht, dass zum ersten Mal  zartes Rouge auf den Wangen trug.
Die blauen Augen strahlten mich groß und freundlich an.
Ich gefiel mir.

„Das bist du Sofie.“
„Einfach du.“
„Und du bist hübsch. Einfach nur hübsch.“
„Hübsch und durchaus begehrenswert.“

Die Gedanken warn mir so fremd und trotzdem so schön.
Ausbruch aus alten eingeredeten Sichtweisen.

Beibehalten.

Einen Beitrag schreiben…

Es ist Freitagabend und ich habe Lust einen Eintrag für den Blog zu verfassen. 🙂
Aber worüber?

Hmm… Grübel… Kein Thema da?… Hmm…

Mit der Zeit stelle ich fest, dass der Kopf doch nicht themenfrei ist, wie im ersten Moment gedacht, sondern so voll, dass für keines der Themen mehr Platz genug ist um einen ganzen Beitrag daraus zu machen.
Die Gedanken springen und reisen.

Einen Beitrag über gute Gerüche vielleicht?! – Aber die Granatapfeldusche von Weleda reicht für einen Beitrag wohl nicht aus… *überleg* Also da wäre noch Zitrone, Orange, Hefeteig, Frisches Brot, Kuchen, Buttermilch, Honig, eine Prise Zimt und Vanille, Schokolade, Apfel, …

Oder vielleicht einen Beitrag zum Friedensnobelpreis!? – Aber was dazu genau?
Wir verleihen hier einmal allen Menschen die so Mutig sind wirklich zu fühlen und sich dadurch für sich und andere einsetzen unseren persönlichen Friedensnobelpreis! 

Einen Beitrag über die Verletzungen und Traurigkeiten der letzten Tage!? – Aber das ist so trist und anstrengend und eigentlich mag ich alles viel lieber verdrängen…

Einen Beitrag über Hausärzte und deren Spinnereien!? – Was soll man noch dazu sagen, wenn jemand anfängt sich an Kleinigkeiten aufzuhängen, wie der Tatsache, dass auf dem Bericht des Facharztes „nach Verkehrsunfall“ steht und bei den Diagnosen unter denen eine bestimmte Schiene verschrieben werden darf „Posttraumatisch“ (Wo verdammt nochmal ist da der riesen Unterschied????) und damit wichtige Hilfe verweigert…

Einen Beitrag über Traumafolgen und mein persönliches Erleben!? – Gutes Thema, aber schon ein bisschen spät dafür… Ein andres Mal… Bestimmt.

Einen Beitrag über Therapeuten die einem den letzten Nerv rauben!? – Sie sind gerade den Platz und die Zeit nicht wert.

Einen Beitrag über Natur!? – Lieber erst auf Fotomotivjagd gehen.

Einen Beitrag über Sensibilität!? – Was genau fühle ich grade nochmal?

Einen Beitrag über Dinge, die wir mögen, von denen wir aber nie geglaubt hätten, dass wir sie mal Mögen!? – Umarmen, Lieben, Über Gefühle sprechen, eine beste Freundin haben, Partnerschaft, jemanden hinter die Fassade blicken lassen, Nähe,… wird daraus ein ganzer Beitrag?

Einen Beitrag über Dinge, die mir in meiner Wohnung noch nie aufgefallen sind!? – Äh, was genau soll das sein? *such* Eine Kleine, die sagt, dass mir noch gar nicht aufgefallen ist, dass sie Überraschungseier gekauft hat…

🙂

Das Blatt

Copyright by "Sofies viele Welten"

© Copyright by „Sofies viele Welten“

Draußen am Baume,
da träumt ein Blatt
von Farben und Formen,
von Winden und Stürmen
und wird gar nicht matt.

Von grün immer weiter,
wird’s  gelb und dann heiter
orange und selbst rot.

In den Adern da fließen
die Farben und sprießen
bei Zeiten bis hin zum Tod.

Im Winde da fliegen,
die Schwerkraft besiegen
und tanzen und lachen
und Windspiele machen.

Die Sonne genießen
und Regen und fließen
und fühlen sich frei.

Und wenn es wird müde
dann lässt‘s einfach los.
Es lockert sein Ärmchen.
Fällt der Erde in den Schoß.

Schaut zu sich nach innen,
wirkt äußerlich tot,
doch will es nur wissen,
was tief in ihm drin ruht.

Es schläft bis zum Frühjahr
verpasst Schneesturm und Eis
doch dann wacht es auf,
weil es intuitiv weiß:

Es ist wieder Zeit zu Leben,
ich muss wieder aus mir raus.
So klettert’s im Baumstamm hinauf  zu den Ästen hinaus.
Fängt nochmal von vorn an
und freut sich und lacht.
Das Jahreszeitreisen hat den Rhythmus gebracht.

Einmal Krankenhaus und zurück…

Leider konnte ich ein paar Tage nicht schreiben, weil mir ein Unfall passiert ist, der mich für ein paar Tage ins Krankenhaus brachte.
Positiv muss ich diesmal erwähnen, dass tatsächlich niemand vom Personal eine blöde Bemerkung zu den Narben an meinen Armen gemacht hat und versucht wurde Verständnisvoll damit umzugehen.

Es gab ziemlich viele Eindrücke, gute wie schlechte, die wir bei Gelegenheit noch Revue passieren lassen und versuchen einzuordnen.
Erst mal wieder etwas zur Ruhe kommen.

Seit heute Mittag bin ich wieder zu Hause und versuche mich mit meiner Hand im Gips durch den Alltag zu wurschteln…
Solange alle Gliedmaßen funktionieren, fällt einem ja gar nicht so auf, wofür man sie braucht.
So ein Daumen ist nach neuesten eigenen Recherchen doch recht oft im Einsatz und es hindert bei einigen Dingen wenn er nun im Gips festgehalten konstant seitlich von der Hand absteht.
Am dringendsten suche ich gerade nach einer Technik mir meine sehr langen Haare mit der verbleibenden Hand selber zum Zopf zusammenfassen zu können.
Mal sehen welchen Herausforderungen wir in den nächsten Tagen noch so begegnen….

Heute freuen wir uns erstmal darauf wieder sicher mit unsrer Katze im eigenen Bett schlafen zu können. 

Gäääähn…

Gute Nacht!

Kandierter Ingwer fertiggestellt :-)

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So nun ist der Ingwer fertig. 🙂

Ist auch auf dem Backpapier mit immer wieder wenden und mehrtägiger Wartezeit hervorragend getrocknet.

Schmeckt wirklich gut!

Durch das Kochen mit Zitrone hat er nun auch eine ganz ganz feine zitronige Note, was wir persönlich sehr mögen.
Die Zitronenscheiben haben wir auch mit getrocknet und mussten erst mal etwas husten, als wir sie probiert haben.Die sind umgekehrt nämlich jetzt scharf geworden.
Schmecken aber auch sehr gut, wenn man darauf gefasst ist. 🙂

Sieht im Glas auch zum verschenken schön aus, finden wir.

Rezept sehr empfehlenswert!

Kandierter Ingwer

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© Copyright by „Sofies viele Welten“

Haben uns die letzten Tage darin versucht kandierten Ingwer herzustellen, weil wir den so gerne mögen und das zudem ein super Hausmittel bei Erkältung oder Übelkeit ist. Zudem ist er erwärmend und das kann man im Herbst und Winter immer brauchen.
Das Rezept gab es hier: http://www.chefkoch.de/rezepte/563021154528902/Kandierter-Ingwer.html
Bis jetzt hat alles einwandfrei funktioniert, obwohl wir anfangs bedenken hatten, dass der Ingwer nicht so glasig-zuckrig wird wie gekauft. Das wurde allerdings dann von Tag zu Tag besser und sieht erst jetzt am 4.Tag nach dem letzten Kochen auch wirklich so aus wie gewollt.

Nun sind wir in den Endzügen und hoffen, dass das trocknen nun auch noch klappt.
Sind noch nicht so sicher, wann der Ingwer nun im Zucker gewälzt werden muss, ob vor oder nach dem Trocknen und werden das Trocknen trotzdem auf Backpapier versuchen, auch wenn andere damit Probleme hatten, weil wir alles andere irgendwie eine Sauerei finden mit dem Zucker. Durchs Kuchengitter würde er allemal durchfallen…

Im Moment sieht der gut abgetropfte Ingwer, noch nicht im Zucker gewälzt, also so aus, wie oben….

Lassen den jetzt erstmal abkühlen und sind schon ganz gespannt wie’s weiter geht und posten dann natürlich das Endergebnis.

Herbstäquinox

Heute ist es wieder soweit.
21. September.
Es ist Herbstäquinox oder auch Tag- und Nachtgleiche.
Die Sonne ist auf halbem Weg auf ihrer Reise zum Sonnentiefststand.

In vielen Gruppierungen gibt es heute grausame Rituale.
Wir möchten an dieser Stelle einfach mal an all die vielen Menschen denken, die heute Opfer davon werden oder in der Vergangenheit Opfer davon geworden sind, hier eine Kerze für sie aufstellen und in Gedanken darum bitten, dass sie alle irgendwie die nötige Unterstützung und Hilfe finden, um damit fertig zu werden und zu heilen.
Wir wünschen uns einen Schutzengel an ihre Seite, der ihnen beisteht.

Wir sind dankbar, dass wir diese Nacht sicher und beschützt sind.

Nach altem keltischen Wissen gehen wir nun im Jahreskreis über in den „Hain der Heilung“.
Die nächsten sechs Wochen sind also energetisch besonders dazu geeignet, um sich mit Heilung auf allen Ebenen zu beschäftigen, weil die Erde diese Energie nun zusätzlich unterstützt.
Es ist höchste Zeit die Vorbereitungen für den Winter zu treffen. Das hat sich durchaus auch in unserer modernen Kultur nicht verändert. Es handelt sich vielmehr um Grundrhythmen des Lebens, die wir nur zu oft missachten.
Es wird Zeit Bilanz zu ziehen, sich selbst für die eigene Ernte des Jahres zu danken, Dinge sterben zu lassen, die unnötig Kräfte zehren, nach innen zu schauen und sich um seine Innenwelt zu kümmern.
Es wird Zeit um ins Gleichgewicht zu kommen und Vorräte anzulegen, um dann den Winter gut zu bestreiten.

Wir haben für uns festgestellt, dass es uns vieles leichter macht, wenn wir alle sechs Wochen die Grundenergien nutzen, für die Sie im alten Jahreskreis stehen und nicht dagegen arbeiten.
Es gibt für alles seine Zeit…
Heilungsprozesse bedürfen andere unterstützende Methoden in Frühjahr und Sommer, als im Herbst und Winter.

Jetzt geht die Reise erst Mal nach innen…

Die Erde atmet ein.

Ich auch.

Von Flashbackgewittern und Wahrnehmungsverzerrungen…

Seit ein paar Tagen schon immer wieder das Gleiche…
Plötzlich das Gefühl es ist gerade in diesem Moment etwas Furchtbares passiert.
Angst.
Bilder, im verschwommenen Nebelklar, ohne raumzeitliche Einordnung.
Überflutende Gefühle.
Berührungen so nah, dass ich jeden noch so kleinen Windhauch auf meiner Haut spüre.
Ist es nun so oder nicht?
Gerade in der Hölle oder aufblitzender Horror aus alten Zeiten?
Aktuell oder Vergangenheit?

Was ist nun gleich die letzte Stunde passiert?
Doch nicht etwa Zeit verloren!?
Versuche der Orientierung.
Je mehr ich mich bemühe das rauszufinden, umso panischer werde ich und umso weiter entfernt bin ich davon es zu erfahren.
Immer mehr Zeit versinkt vor lauter Stress im Dunkel, bis ich letztendlich gar nichts mehr sicher weiß und im Angst-Stress-Gefühlsgewittertaumel zu ertrinken drohe und im reißenden Bilderwirrwar davon schwimme.

Die Sinne verloren.
Vor sich hinstarren.
Leere.
Überwältigung.
Unansprechbar.
Gefangen in grausamen Realitäten.

Irgendwann gelingt es wie aus dem Nichts ein Stück Land zu greifen und mich daran festzuhalten.
Durchatmen.
Was war das?

Realität?
Phantasie?
Realität?
Erinnerung?
Realität?
Traum?
Realität?

Waberndschwankendes Gedankenklären.
Boden unter die Füße schieben.
Die Sinne wiederfinden.
Körperkrampfverwirrungsschmerzen entspannen.

Es ist vorbei.
Für dieses Mal.

Zum Glück.

Zauberstern

Copyrigth by "Sofies viele Welten"

© Copyrigth by „Sofies viele Welten“

Draußen im Zauberhain unter der Buche mitten im Blätterdach fand ich sie.
Die kleine Buchecker hatte sich bereits geöffnet und den Schutz ihrer stacheligen Hülle so hinter sich gelassen.
Ihre Samen waren bereits ausgesät, doch der kleine Stachelstern hielt sich auch in der Dämmerung noch am Baum und blinzelte mir zu.
Er war so tief, dass man darin versinken hätte können. Am Grunde des Sternleins lag ein Schatz verborgen.
Die Geschichte eines ganzen Lebens, mit Frühjahr, Sommer, Herbst und nahendem Winter.
Von der Geburt bis zum Tod und der Wiedergeburt.
Ein Sternlein voll mit Lebensweisheit.
So voll, dass das braun der Äste begann golden zu wirken.
Über dem Sternlein nur Himmel.

Marienkäfer

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© Copyright by „Sofies viele Welten“

 

Am Ende der Straße unter dem Ahornbaum mitten in den Kräutern saß ein Marienkäfer.
Viele Menschen hätten den Löwenzahn und die anderen Gewächse wohl nur als Unkraut bezeichnet, die Nase gerümpft und sie keines weiteren Blickes gewürdigt.
Der Marienkäfer jedoch reckte sein Näschen in die Luft und spreizte zart seine Flügelchen.
„Es ist mir egal, wie andere das nennen. Es ist sind Geschöpfe dieser Erde,  herrlich grün und es krabbelt sich so wunderbar darin.“, sagte der Marienkäfer und flog davon.