„Menschen sind von Geburt an sexuelle Wesen“ schreibt die BZgA. Sexualpädagoginnen wie @die.mamareike drehen Videos auf Instagram in denen sie fragen: „Hast du gewusst, dass dein Baby schon Orgasmen haben kann?“ Darauf macht ein aktueller Beitrag von @childrensdefence aufmerksam.
Wir waren erneut entsetzt, wie nah Pädagogik in ihrer Denk- und Sprechweise inzwischen dem Gedankengut von Tätern ist.
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In den letzten Tagen wurde ein großes Netzwerk von Pädokrimnellen in Deutschland aufgedeckt und eine von ihnen betriebene Plattform im Darknet abgeschaltet. Die Täter sind deutschlandweit verteilt. Gefunden wurde die enorme Menge von 13,5 Terabyte an Kinderfolterdokumentation, Millionen von Bildern und Videos – eine schier ermittlerisch bislang nicht zu bewältigende Datenmenge. Bereits Mitte September gelang der Staatsanwaltschaft Bamberg in einem weiteren Fall ein Schlag gegen einen Pädophilenring. Ein Kind konnte befreit werden. Es geht ihm entsprechend der erlittenen Gewalt aktuell sehr schlecht.
Was mir nun in letzter Zeit bei derartigen Medienberichten im Internet auf den Plattformen großer Presseberichterstatter sauer aufstößt, ist der Hinweis im Text auf sog. Hilfestellen für Täter und Projekte wie „Kein Täter werden“. Was soll das!?
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Ich lege mein Buch zur Seite. Mein Blick fällt nach unten auf die Handarbeiten. Durch das dünne Nadelör ist immer noch ein Garnrest gefädelt. Aus dem kleinen Köfferchen hängen bunte Fäden und Garne in verschiedenen Stärken. Passend. Er muss passend sein. Anders kann er seinen Zweck nicht erfüllen. Nicht zu dünn. Nicht zu dick. Alles andere ist wertlos und lässt einen nichts anknüpfen.
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Die Kaffeemaschine rattert. Mein Blick starrt in den leeren Kühlschrank. „Was wollte ich noch gleich?“ Über die Wangen laufen Tränen. Der Tod nimmt mich mit. Meine Gedanken schweifen zu den gewaltbetroffenen Menschen in meinem Umfeld, die sterben mussten, weil es keine Hilfe gab oder sie zu spät kam. Wut schießt mir zwischen die Trauer in die Kehle. Ich lese immer wieder Beiträge mit dem O-ton: „Betroffene müssen halt etwas tun wollen und für sich kämpfen, dann kann man alles erreichen. Rechte müssen eben eingefordert werden. Von außen kann das niemand für sie machen. Wer es nicht schafft und anpackt, will Veränderung eben nicht genug.“ Das hohe Ross der Gesellschaft macht selbst vor der Überheblichkeit Gewaltbetroffener nicht halt, die anfangen auf andere Opfer nach unten zu treten, sobald sie etwas an Leistungen für sich erreicht haben. „Die müssten halt… Ich hab es ja auch geschafft.“ Nein „die“ müssten nicht! Die Gesellschaft müsste. Was und weshalb erklärt der folgende Beitrag:
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Das Leben folgt aus sich heraus gesunden Rhythmen. Sie geben uns Sicherheit und Verlässlichkeit. Machen Abläufe berechenbar. Herzschlag und Atmung oder Schlafen und Wachen sind Beispiele für Rhythmen, um die sich menschliches Leben ganz automatisch organisiert. Wir brauchen diese Orientierung als eine Art inneren Leitfaden. Die Tagesstruktur passt sich optimaler Weise inneren Rhythmen an und lässt uns so ein erfülltes Leben im Einklang mit unserer Biologie führen.
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Es gibt Situationen, da klammern wir uns noch heute an den Aggressor, versuchen sie mit ihm zu klären, statt uns umzudrehen, zu gehen und manche Dinge einfach nicht mit uns machen zu lassen. Ein Konflikt. Wie lösen, wenn der andere erst Grenzen massiv überschreitet, dann blockiert, die Welt verdreht und letztlich schweigt. Ein Schmerz durchfährt uns. Die Wunde sitzt tief und in unserem Kopf wollen alte Bilder neu begriffen werden:
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Dr. Brigitte Bosse, Leiterin des Traumainstituts in Mainz erklärt Dissoziation. Ab Minute 34,22 wird strukturelle Dissoziation erklärt. Der neuere Begriff „pDIS“ wird noch nicht verwendet, ist bislang aber unter dem Begriff der DDNOS in den Bereich der sekundären strukturellen Dissoziation eingeordnet. Die DIS und ihre Ursachen sind auf Ebene der tertiären strukturellen Dissoziation auf oberster Ebene separat aufgeschlüsselt und werden später im Video auch zur DIS nach RG-Erfahrungen unterschieden.
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Die DeGPT weist in einem Schriftstück auf das Problem der „imitierten“ oder auch „falsch positiven DIS“ hin. Menschen gingen fälschlicher Weise davon aus an einer DIS zu leiden, weil sie durch frei zugängliche Informationen etwa in sozialen Medien auf das Krankheitsbild aufmerksam gemacht wurden oder von nicht ausreichend qualifizierten Fachpersonen falsch diagnostiziert worden wären.
Weiter heißt es: „So zeigen sich in sozialen Medien manchmal Menschen, die vermutlich nicht an einer DIS leiden und ihre angeblichen Anteile offen darstellen. Ein Kernelement der DIS ist jedoch, dass sich Persönlichkeitszustände aufgrund ausgeprägter Scham und Angst möglichst nicht zeigen und erst im Laufe störungsspezifische Therapie zugänglicher werden. In einer qualifizierten professionellen Diagnostik kann eine imitierte DIS identifiziert werden, weil sich deren Symptom-Präsentation von einer echten DIS deutlich unterscheidet.“
Der letzte Satz dürfte auch schon eines der größten Probleme für alle ratsuchenden Patienten sein, die das Gefühl haben, etwas von der Diagnose an sich wiederzuerkennen. Es gibt so gut wie keine ausreichend qualifizierten Therapeuten und Facheinrichtungen, die in der Lage sind saubere Diagnostik zu komplexen Traumafolgestörungen zu betreiben. Gleichzeitig gehe ich davon aus, dass egal ob am Ende „fake“ oder „echte“ DIS ein enormes psychisches Problem bei den Menschen vorliegt, das spezifische therapeutische Hilfe erfordert. Es ist kaum zumutbar mit dem Verdacht, man könnte unter einer so schwerwiegenden Diagnose leiden, alleine gelassen zu werden und über Monate oder gar Jahre im Versorgungssystem auf sich gestellt zu sein. So sehr Patienten mit DIS mit den Teils kuriosen Fakedarstellungen ihrer Erkrankung zu kämpfen haben, so wenig wird man dem her werden, wenn man nicht ausreichend Anlaufstellen schafft und leidende Menschen nur auf den Austausch in dafür unqualifizierten Plattformen zurückgreifen können.
Um weitere Trittbrettfahrer zu vermeiden, ist es aus meiner Sicht wünschenswert, mit der Weitergabe von Informationen zur Ausgestaltung und Innenwelt der Diagnose sparsam und verantwortungsbewusst umzugehen. Mit Vorsicht sind alle allzu schillernden, bunten und farbenfrohen Schilderungen von Innenwelten zu genießen. Die sehr erfahrene Traumapsychologin Gabi Breitenbach sagte dazu, dass sie noch nie einen inneren Anteil oder eine Innenperson getroffen hätte, die mehr beinhaltet habe, als das was in ihrer Funktion zum direkten Überleben in der Vergangenheit notwendig war. Das gilt nicht zuletzt auch für Fabel-, Fantasie- und Tierwesen. Es ist wichtig sich immer wieder daran zu erinnern, dass die dissoziative Abspaltung von Innenpersonen letztlich eine Überlebensleistung ist, bei der unser Körper nicht mehr Ressourcen für die Ausgestaltung verschwendet, als unbedingt notwendig. Die Umweltanforderungen lassen die Innenwelt oft kompliziert genug werden. Für alles weitere ist kein Raum.
Egal, ob Menschen nun selbst über die DIS Diagnose schreiben oder auf der Suche nach der eigenen inneren Wahrheit darauf stoßen: Geht achtsam, verantwortungsbewusst und respektvoll mit den Informationen um! Die beste Recherche im Internet und in Fachbüchern ersetzt keine Diagnose bei einem erfahrenen Spezialisten, auch wenn man danach oft lange und schmerzhaft suchen muss! Wenn du dir selbst noch so sicher bist, die Ursache deines Erlebens zwischen den Zeilen von Betroffenen gefunden zu haben, bitte Betreibe keine öffentliche Aufklärung zur Diagnose, bevor du sie nicht wirklich eindeutig von Fachtherapeuten erhalten hast! Bitte sei so fair und sage das im öffentlichen Austausch einfach dazu. Das macht dich nicht unglaubwürdiger, hilft aber allen einzuordnen wo du stehst und sich selbst ein Bild zu machen, wie sie für sich die Informationen werten wollen. Wir können uns als Betroffene gerade jetzt, in der die Diagnose öffentlich trotz Validität oft so an den Pranger gestellt wird, nicht leisten, dass damit Schindluder betrieben wird!
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Bildquelle: Screenshot YouTube mit Update Sticker bearbeitet
Der Fernsehrat hat gestern den Beschwerden zur Sendung des ZDF „Magazin Royal“ mit Jan Böhmermann über rituelle Gewalt stattgegeben. Stellvertretend für die zahlreichen Einsendungen wurden diesbezüglichen unter anderem die Darlegungen des UBSKM diskutiert. Das Ausmaß des erlittenen Unrechts für die Betroffenen sexualisierter, organisierter und ritueller Gewalt dürfte mit der Entscheidung nochmal deutlich sichtbar und objektiviert werden, zumal der Fernsehrat in den letzten Jahren praktisch nie eine Beschwerde angenommen hat. Die verhetzende Wirkung, mangelnde Differenzierung und gezielte Stimmungsmache gegen Opfer wurde bei der Abstimmung von der Mehrheit der Fernsehratsmitglieder anerkannt.
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In der Berichterstattung über organisierte und rituelle Gewalt ist seitens der Leugnerbewegung eine hitzige Diskussion über den angeblich verschwörerischen und unseriösen Gebrauch von Begriffen wie „Mind Control“ und „Programmierung“ in der Therapie von Gewaltopfern entstanden. Helfern, die diese Worte für die Umschreibung des Zustandes ihrer Klienten wählen, wird neuerdings gerne in einem Atemzug direkt der Glaube an eine Weltverschwörung und unwissenschaftliches, patientenschädigendes Gedankengut unterstellt. Das ist jedoch keinesfalls pauschal so als Aussage vertretbar! Erklärung folgt:
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