Zauberkuchen

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Heute Nachmittag hatten wir durch ein Telefonat mit einer Bekannten spontan Lust Kuchen zu backen. Sie erzählte uns vom „wundersamen Zauberkuchen“ bei dem der Boden ganz von selbst beim Backen nach oben wandert und die Käsekuchenschicht nach unten absinkt. Sprich – Nach dem Backen ist alles anders rum, als vorher.
Das hat uns neugierig gemacht und musste sofort ausprobiert werden.

Das Rezept findet ihr hier: http://amandines-oase.de/index.php/component/content/article?id=26:dreh-dich-um-kuchen-kaesekuchen&Itemid=135
Die Zutaten für den Teig zusammenrühren und auf den Boden der Springform geben. Ebenso alle Zutaten der Quarkmischung zusammenquirlen und vorsichtig auf dem Boden verteilen. Soweit ist es also ganz normaler Käsekuchen.
Wir haben das Reinweinstein-Backpulver durch ein Päckchen ganz normales Backpulver ersetzt und noch etwas Kirschen zum Schluss oben auf die Käseschicht gestreut.
Dann ging es ab in den Ofen, der für uns zum Fernseher wurde, weil wir doch unbedingt beobachten mussten, wie Boden und Quarkmasse wie von Zauberhand die Positionen tauschten.
Die Kirschen sinken beim Backen dann auch mit ab, so dass unten dann die Käse-Quarkmischung mit den Kirschen bleibt und der herrlich locker-fluffige Boden als Deckel zum Vorschein kommt.

Das Ergebnis seht Ihr oben.
Der Zauberkuchen schmeckt wirklich wunderbar leicht und frisch nach etwas Zitrone. Durch den lockeren Rührboden-Deckel-Teig erinnert uns das Ergebnis fast etwas an Käsesahnetorte.
Varianten gibt es sicher viele. Je nach belieben mit Schokolade oder anderen Obstsorten.
Der Aufwand ist dadurch, dass man einfach nur alle Zutaten in eine Schüssel werfen und verrühren muss, relativ gering mit tollem Resultat. Der Kuchen ist schnell gemacht.
Wir werden das Rezept sicher nochmal nachbacken. 🙂

P.s.: Wer jetzt noch auf einem Video einfach mal zusehen will, wie das ganze abläuft und aussieht, der kann das auf You Tube z.B. hier tun –>

Weihnachtssternbasteleien

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Manchmal finden wir Bastelarbeiten sehr entspannend.
Diesen Weihnachtsstern haben wir aus vielen kleinen Papierstreifen selbst gemacht. 🙂

Bärwurzbirnhonigkur – 1. Woche

Nach der 1. Woche unserer Bärwurzbirnhonig-Entgiftungskur wollen wir ein erstes Resúme ziehen.
Soweit läuft es bisher ganz gut. Die Ankündigungen aus dem Internet, dass es eine sanfte kur ist, haben sich bestätigt und auch mein sonst so empfindlicher Darm verträgt die Mischung nach einem kleinen Durchhänger am dritten Tag, wo ich doch noch mit stärkeren Durchfällen zu kämpfen hatte, so dass ich auf jeden Fall weiter machen werde. Mittlerweile habe ich sogar das Gefühl, dass die Verdauung besser funktioniert und es weniger zu „Komplikationen“ kommt, wenn ich die Mischung nach dem Essen einnehme.
Positiv haben wir bemerkt, dass uns bereits wesentlich weniger schwindelig ist und zeitweise der Schwindel sogar ganz verschwindet. Auch das geblähte Gefühl im Bauch ist derzeit etwas besser geworden.
Die letzten Tage haben wir festgestellt, dass unsere Kopfschmerzen doch deutlich zugenommen haben. Ob das nun an der Entgiftung liegt oder an Stress und Dissoziation können wir allerdings nicht hundertprozentig sagen.
Auch die Erinnerungsbilder haben die letzten Tage nämlich irgendwie einen Schub bekommen. Es ist fast so als würde die Seele ordentlich mit entgiften.
Mal sehen, wie es weiter geht und was sich noch so tut…

Die Bärwurzbirnhonigkur nach Hildegard von Bingen

Nach einiger Recherche, was man so zur Engiftung tun kann, haben wir uns dazu entschlossen die Bärwurzbirnhonigkur einfach mal auszuprobieren, da sie als sanft und doch sehr wirkungsvoll beschrieben wird. Sanft ist uns besonders wichtig, da unser ohnehin sehr angegriffener Darm durch die Kur ja nicht noch mehr gereizt werden soll.
Die heilige Hildegard sagt dazu:
„Das ist das köstlichste Latwerge und wertvoller als Gold und nützlicher als das reinste Gold, weil es die Migräne vertreibt und die Dämpfigkeit mindert, welche rohe Birnen in der Brust des Menschen verursachen und alle schlechten Säfte im Menschen vertreibt und den Menschen so reinigt, wie man einen Topf von seinem Schimmel reinigt.“ („Hildegard“- Sonderheft Ernährungslehre) Neben der entgiftenden Wirkung und der Wirkung bei Migräne, soll Sie unter anderem auch bei Pilzerkrankungen, Asthma, Darm und Verdauungsproblemen, Gastritis, Roehmheld-Syndrom, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Entzündungen von Nasen-, Mund- und Rachenraum, chronischen Harnwegsinfektionen, Vaginalinfektionen und Hauterkrankungen heilsame Effekte zeigen.
Wir haben uns zunächst die Bärwurzgewürzmischung, bestehend aus Bärwurzpulver, Galgantwurzelpulver, Süßholzwurzelpulver und Pfefferkrautpulfer, fertig im Internet bestellt. 1,5 Kg Birnen werden zu Muß gekocht, anschließend wird 250g Honig und die Gewürzmischung untergerührt und noch heiß in saubere Gläser gefüllt. Fertig sieht die Mischung irgendwie aus wie eine sehr dicke Schlammpackung und riecht sehr würzig.
Von der Mischung nimmt man morgens einen Teelöffel vor dem Frühstück, mittags zwei Teelöffel nach dem Essen und abends drei Teelöffel vor dem Schlafengehen.

Wir führen die Kur vor allem, wegen folgenden Beschwerden durch und werden mal sehen, wie und ob sich in den nächsten Wochen etwas daran verändert:
– Darmentzündungen
– Durchfall
– Magenprobleme
– Wiederkehrende Probleme mit Candida albicans
– Kreislaufprobleme
– Muskel und Gelenkschmerzen
– Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten
– Autoimmunerkrankungen

Seit zwei Tagen nehmen wir die Kur jetzt wie beschrieben ein. Sie schmeckt nicht unbedingt gut, der süß-würzige Geschmack lässt sich aber ertragen. Wir hatten vor allem wegen der Schärfe anfangs Angst, dass sie für unseren Darm zu viele ist und die Durchfälle noch heftiger werden. Eine leichte Zunahme konnte ich zwar bemerken, richtig schlimme Reaktionen blieben bis jetzt aber aus. Wir vernehmen öfter ein deutliches Grummeln aus der Bauchgegend, aber es ist erträglich. Unserem Kreislauf geht es direkt nach der Einnahme oft etwas besser und mir ist nicht mehr ganz so schwindelig. Gestern Abend haben sich dann vermehrt Muskel- und Gelenkschmerzen eingestellt. Ich werte die Symptome einfach mal als erste Entgiftungsreaktionen.
Mal sehen, wie es so weiter geht… Wir werden berichten, wie es läuft. 🙂

Brotbacken nach Hildegard von Bingen

Heute Morgen direkt nach dem Aufstehen haben wir damit begonnen Brot zu backen.
Da wir seit längerem Probleme mit einer Darmentzündung und anderen Autoimmunerkrankungen haben, ist essen oft kaum möglich. Vor allem Brot und Semmeln vermissen wir v.a. als einfache Möglichkeit sich etwas für unterwegs einzupacken doch recht stark, seit wir sie nicht mehr vertragen. Nun haben wir ein bisschen rumgelesen, was die Hildegard da so vorschlägt und sind vor allem auch auf den Ernährungsbaustein „Dinkel“ gestoßen.
Folgendes Brotback-Grundretzept auf der Grundlage der Lehren der Hl. Hildegard von Bingen nach Dr. med. G. Hertzka steht nun auf unserem Verträglichkeits-Geschmack-Prüfstand: 🙂

Dinkelbrot (Grundrezept):
1500g Dinkelmehl
2 Päckchen Hefe
1 Tasse Buttermilch
850ml Wasser
20mg Salz (etwa ein gehäufter Esslöffel)

Wir haben nur jeweils die Hälfte der angegebenen Mengen genommen, weil das für uns ausreicht.
Zuerst die Hefe mit etwas Wasser in einer kleinen Schüssel ca. 15 Minuten vorgehen lassen. Dann zusammen mit den restlichen Zutaten in einer großen Schüssel vermengen. So sieht es dann aus:

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Den Teig gehen lassen, bis er mindestens die doppelte Größe erreicht hat. Bei uns hat das an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gedauert.

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Danach den Teig nochmals durchkneten, auf ein Blech mit etwas bemehltem Backpapier legen und nochmal 15 Minuten gehen lassen.

Vorher:

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Nachher:

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Das Brot im vorgeheizten Backofen auf der zweituntersten Schiebeleiste 15 Minuten bei 250 Grad, dann 45 Minuten bei 220 Grad fertig backen.
Eine flache mit Wasser gefüllte Schale mit in den Backofen stellen.

Wir haben das Brot vor dem Backen noch mit etwas Buttermilch bestrichen,um eine schöne Kruste zu bekommen. Zudem sind wir mit der Einstiegstemperatur nicht so hoch gegangen. Wir haben das Brot eine viertel Stunde bei nur 220 Grad und anschließend bei 180 Grad fertig gebacken, weil unser Backofen doch recht stark bäckt. Für unser Brot haben wir die mittlere Schiebeleiste gewählt, weil in unserem Ofen sonst Backwerke gerne mal unten schwarz und oben noch nicht durch sind.

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Unser Fazit: Der Aufwand hält sich in Grenzen, geht verhältnismäßig schnell, sieht richtig toll aus, wird schön fluffig, schmeckt super und das Beste:
Es duftet in der ganzen Wohnung wunderbar nach frischem Brot. 🙂

Die Ergebnisse zur Verträglichkeit fügen wir hier noch hinzu, sobald sie vorliegen. 😉

Paulines „Petterssons Zimtwecken“

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Die Paulines haben heute auf Ihrem Blog im Adventskalender ein Rezept für Zimtwecken eingestellt, das wir gleich ausprobieren mussten. 🙂
Den Beitrag der Paulines findet ihr hier:
https://geteilteansichten.wordpress.com/2014/12/01/1-petterssons-zimtwecken/

Unbedingt lesen und ausprobieren! 🙂

Der Aufwand war kleiner als gedacht und durch die tolle Beschreibung, war das Rezept auch für Anfänger wie uns leicht umzusetzen. Wir haben der Zimtbutter noch ein bisschen Orangenschalenabrieb beigefügt, weil wir das gerne mögen. Das Backen hat total viel Spaß gemacht!
Leider sind unsere Schnecken nicht ganz gleichmäßig geworden. Gleich nachdem wir sie aus dem Ofen geholt haben, musste eine kleine Probierecke ab.
Sie schmecken wirklich toll saftig und dazu ist der Duft nach Zimt und Orangenschalen, der seitdem durch unsere Wohnung zieht einfach himmlisch. 🙂

 

Schnelles Ofengemüse mit Feta

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Heute kam ich erst ziemlich spät von der Arbeit nach Hause.
Den ganzen Tag gab es keine wirkliche Gelegenheit etwas zu essen und so musste noch etwas warmes zu essen her, dass aber schnell und einfach geht, weil meine Couch auch schon so verlockend nach mir rief.

Im Ofen landete die Geüsepfanne vom Foto und schmeckt total gut. 🙂

Einfach das Gemüse klein schneiden.
In meinem Fall waren es:
– Zwiebeln
– Eine Knoblauchzehe
– Etwas Ingwer
– Tomaten
– Paprika
– Champignons
– Kartoffeln (Kürbis geht auch super!)
– Eine kleine Zucchini

Etwas Olivenöl darüber geben, mit Salz, Pfeffer, Gemüsebrühe würzen, den Feta oder Ziegenkäse darüberbröseln und ab in den Ofen. Nach ca. der Hälfte der Kochzeit im Ofen einmal umrühren.
Klappt auch super in der veganen Alternative ohne Käse oder auch mit selbst gemachtem Cashewnuss-„Käse“, wenn man keinen Feta mag.

Nach ca. 45 Minuten ist das Gericht dann fertig und wirklich lecker!

Das Gemüse kann man nach eigenem Belieben jederzeit verändern.

Das ursprüngliche Rezept, gab es mal in einer „Chefkoch“-Zeitschrift. Mittlerweile hab ich’s schon in allen möglichen Varianten probiert und es gelingt wirklich immer.

Winterlich leuchtende Wachskugeln

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Unsere selbstgezogenen Wachskugeln sind nun endlich mit winterlichen Motiven fertig bemalt und können als Teelicht verwendet werden.
Als ersten „Probelauf“ um zu sehen, wie es mit echter Kerze aussehen wird, haben wir heute Morgen schon mal ein LED-Teelicht reingestellt und finden den Effekt mit dem durchscheinenden Wachs wirklich schön.
Im laufe des Tages werden wir heute auch nochmal eine rote Variante versuchen. Mal sehen, wie das dann sein wird… 🙂

Kandierter Ingwer fertiggestellt :-)

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So nun ist der Ingwer fertig. 🙂

Ist auch auf dem Backpapier mit immer wieder wenden und mehrtägiger Wartezeit hervorragend getrocknet.

Schmeckt wirklich gut!

Durch das Kochen mit Zitrone hat er nun auch eine ganz ganz feine zitronige Note, was wir persönlich sehr mögen.
Die Zitronenscheiben haben wir auch mit getrocknet und mussten erst mal etwas husten, als wir sie probiert haben.Die sind umgekehrt nämlich jetzt scharf geworden.
Schmecken aber auch sehr gut, wenn man darauf gefasst ist. 🙂

Sieht im Glas auch zum verschenken schön aus, finden wir.

Rezept sehr empfehlenswert!

Kandierter Ingwer

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Haben uns die letzten Tage darin versucht kandierten Ingwer herzustellen, weil wir den so gerne mögen und das zudem ein super Hausmittel bei Erkältung oder Übelkeit ist. Zudem ist er erwärmend und das kann man im Herbst und Winter immer brauchen.
Das Rezept gab es hier: http://www.chefkoch.de/rezepte/563021154528902/Kandierter-Ingwer.html
Bis jetzt hat alles einwandfrei funktioniert, obwohl wir anfangs bedenken hatten, dass der Ingwer nicht so glasig-zuckrig wird wie gekauft. Das wurde allerdings dann von Tag zu Tag besser und sieht erst jetzt am 4.Tag nach dem letzten Kochen auch wirklich so aus wie gewollt.

Nun sind wir in den Endzügen und hoffen, dass das trocknen nun auch noch klappt.
Sind noch nicht so sicher, wann der Ingwer nun im Zucker gewälzt werden muss, ob vor oder nach dem Trocknen und werden das Trocknen trotzdem auf Backpapier versuchen, auch wenn andere damit Probleme hatten, weil wir alles andere irgendwie eine Sauerei finden mit dem Zucker. Durchs Kuchengitter würde er allemal durchfallen…

Im Moment sieht der gut abgetropfte Ingwer, noch nicht im Zucker gewälzt, also so aus, wie oben….

Lassen den jetzt erstmal abkühlen und sind schon ganz gespannt wie’s weiter geht und posten dann natürlich das Endergebnis.