
Viele Betroffene von Trauma und Dissoziation kennen dieses Gefühl: Du siehst dich selbst handeln, obwohl dein Kopf klar sagt: „Hör auf!“ Du nimmst dich wahr wie in einem Film, kannst aber nicht eingreifen.
Dieses Phänomen ist kein Zeichen von Willensschwäche oder mangelnder Disziplin. Es ist ein Schutzmechanismus des Nervensystems, den ich „dissoziative Überbrückung“ nenne. Ein Überlebensmuster, das dich in der Vergangenheit geschützt hat – und heute in Stresssituationen automatisch aktiviert wird.
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