Dissoziative Identitätsstörung im Baby- und Kleinkindalter: Alle ein bisschen multipel?

In Fachkreisen wird eine Entstehungsmodell der DIS immer populärer: Am Anfang unseres Lebens, so heißt es, wären wir in gewisser Weise alle multiple. Die Gehirnfunktionen würden alle noch getrennt voneinander ablaufen und sich erst im Laufe der Zeit so verbinden, zusammenwachsen und integrieren, dass letztlich eine Gesamtpersönlichkeit entsteht. Diesen Prozess würden frühkindliche Traumatisierungen unterbrechen, so dass sich später das Bild einer dissoziativen Identitätsstörung zeigen könne. Die Persönlichkeit wachse bei einer DIS einfach gar nicht erst richtig zusammen.

Wir wollen uns in diesem Beitrag kurz aufzeigen, weshalb die genannte Betrachtung für uns persönlich problematisch ist:

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