Schweizer Rundfunk streut Falschbehauptungen: Eingeredete Erinnerungen an rituelle Gewalt durch Therapeutin widerlegt!

Der SRF tritt mit seinen Reportagen zu ritueller Gewalt und dem Narrativ der „Satanic Panic“ im Januar 2023 eine verheerende Welle für Betroffene los. Die Kernaussage: Erinnerungen an rituelle Gewalt und Mind Control werden instabilen Patienten von Traumatherapeuten eingeredet.

Der Journalist Robin Rehmann und seine Kollegin Ilona Stämpfli beschuldigen eine Therapeutin aus dem Kanton Bern. Gezielt fragen sie eine angeblich Betroffene von Falschbehandlungen danach, ob ihr dort die Erinnerungen eingeredet worden wären. Diese bejaht.

Umfassende Untersuchungen des Gesundheitsamtes und der Berufsethikkammer zeigen: Die dargelegten Fakten sind nachweislich falsch. Leonie ist bereits mit diesem Narrativ in Therapie gekommen. Das erscheint in Mailverkehr und WhatsApp-Chats. Auch Fachbücher bringt die Patientin selbst ohne Hinweis der Therapeutin mit. Zudem bestätigen fachärztliche Untersuchungen: „Aufgrund der Untersuchungsbefunde ist davon auszugehen, dass die Patientin regelmässiger sexueller Gewalt ausgesetzt ist.“ In der Therapie wurde zu Recht das Wording der Patientin übernommen.

Die Therapeutin beendet aufgrund fehlender Mitwirkung die Therapie. Leonie geht zu den Medien.

Rehmann besteht weiterhin darauf, dass die Aussagen Hirngespinste der Therapeutin wären. Eine Richtigstellung lehnt der Sender bislang ab. „Die psychische Erkrankung Leonies rechtfertige es nicht, ihre Glaubwürdigkeit zu diskreditieren.“ Ein Satz, der im Zuge der vom Sender ausgelösten Glaubwürdigkeitsdiskussion und dem massiven Schaden für Betroffene extremer Gewalt und ihre Behandler nur Kopfschütteln und Fragezeichen verursachen kann. Bei den insgesamt vorliegenden Fakten und Widersprüchen hätte man sich vielmehr Fragen müssen, wie glaubwürdig Leonie als Person ist, statt eine Hetzjagd auf Therapeuten zu beginnen. Eine forensische Gutachterin kommt bei Leonie zu dem Schluss, Leonie könne aufgrund ihrer Erkrankung gewisse Dinge und das Unrecht ihres Handels mit Falschbeschuldigungen nicht überblicken.

Der Sender will an dieser Stelle offenbar subjektive Meinung zu RG verbreiten, statt objektiven Journalismus zu betreiben. Es bleibt abzuwarten, ob der Sender seiner Verantwortung in Zukunft auf anwaltlichen Druck doch gerecht werden muss.

Quellen:

https://www.nzz.ch/schweiz/laut-srf-redete-eine-therapeutin-ihrer-patientin-ein-babys-geopfert-zu-haben-doch-nun-ist-fast-alles-widerlegt-ld.1868372

https://www.kleinreport.ch/news/srf-wird-widerlegt-doch-kein-satanismus-bern-105601/

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