LSBTIQ, Transgender und sexueller Missbrauch

Darf man die Transgendercommunity kritisieren oder auf Risiken hinweisen ohne direkt als trans- oder sonstwie-feindlich zu gelten? Völlig zu Recht haben diese Menschen lange dafür gekämpft gesellschaftlich nicht verachtet zu werden, sondern ihre persönliche Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung leben zu dürfen ohne dafür angefeindet zu werden. Verständlicher Weise reagiert man oft höchst sensibel und persönlich gekränkt, wenn Kritik an bestimmten Forderungen laut wird. Zu tief sitzt der Schmerz, sich immer noch nicht völlig frei ausleben zu können. Prüfende Stimmen werden gerne mal pauschal als transfeindlich abgestempelt. Das Problem: Täter nutzen die Community, weil ihnen manche Forderungen und das verurteilen von Kritik gegen Maßnahmen der Bewegung optimalen Nährboden für unbehelligtes Wirken gibt.

Wenn auf großen Veranstaltungen der LSBTIQ-Community in Deutschland völlig offen unbehelligt Menschen mitlaufen, die unter diesem Deckmantel freie Liebe zu Kindern fordern – also die Legalisierung von sexuellem Missbrauch – weil Sexualität und Identität etwas völlig freies ist, dann muss sich die Community aus meiner Sicht durchaus kritische Fragen stellen lassen. Solche Strömungen gehören aus meiner Sicht ausgeschlossen oder die Veranstaltung abgesagt. Das ist allerdings nicht passiert! Entsprechend signalisieren diese Umzüge: Diese Sichtweise ist ein Teil der LSBTIQ-Gemeinschaft. Ich halte es für völlig fehlplatziert dem in irgendeiner Form Raum zu geben. Dass der Veranstalter im Nachhinein sagt, das wäre bei der Vielzahl von Menschen nicht kontrollierbar, macht das Problem nicht kleiner, sonder ist genau das, wovor von Außenstehenden gewarnt wird. Es wird immer wieder deutlich, dass sich Bereiche auftun, die Täter nutzen und es müsste eigentlich im Interesse der Community sein, dem Einhalt zu gebieten. Das geht aber nicht, wenn man dem Gegenüber immer nur Feindlichkeit unterstellt und sich gegenseitig nicht mehr zuhört! Das geht auch nicht, wenn man einfach die Hände hebt und nur trotzig sagt, wir lassen uns davon nicht tangieren, weil wir wollen ja eigentlich was anderes. Die Community tangiert es insgesamt eben sehr wohl! Wenn in meiner Firma ein Pädophiler arbeitet und dort etwas passiert, tangiert mich das, ob ich selbst pädophil bin oder nicht und es ist meine Verantwortung Maßnahmen und Kontrollen zu ergreifen, dass das im besten Fall nicht mehr passieren kann! Dazu gehört auch, dass ich nicht ganz so frei einfach losziehen kann, sondern die Beweggründe meiner Teilnehmer ggf. mit Kontrollen vorher checken muss, auch wenn das Aufwand bedeutet!

Entsprechend der Forderungen Pädophiler mit ihrer freien Liebe in das LGBTQ mit einem „P“ aufgenommen zu werden, sieht die Diskussion in einem Forum für „queere, schwule und bisexuelle Jungs“ (s. DBNA-App) dann übrigens so aus: „In der queeren Szene wirbt man vorallem mit den Slogans „Liebe ist Liebe“ bzw. „Love is love“ für die LGBTQ-Community. Pädophilie (oder Gerentophilie), ist genauso wie Homosexualität eine Liebesrichtung, die auch wie bei jedem Menschen vom Gehirn gesteuert wird und wurde auch genauso früher nicht Gesellschaftlich akzeptiert. Klar müsste man zwischen Fälle, indem es um Zwang oder Erpressung ginge, was ich ganz und klar ablehne und Freiwillige unterscheiden. Trotzdem könnte man dies als Liebesrichtung (und nicht als eine sexuelle Orientierung) bezeichnen, da Liebe vorallem von das Aussehen der Person geprägt ist. Wenn die LGBTQ-Community, jedoch die Pädophilie als Mitglied nicht akzeptiert, ist dies auch nicht dem Slogan „Liebe ist Liebe“ gerecht, da sie diese Liebesweise (Pädophilie), welche Existenz auch wissenschaftlich begründet wurde nicht akzeptieren bzw. tolerieren!“ Die Antworten enthielten neben vielen ablehnenden Stimmen, auch einige positive dazu: „Ich persönlich würde (…) sagen das man diese Leute auch integrieren darf aber auch sofort blockiert wenn es ins absurde führt. Im Endeffekt können sie für ihre Vorliebe nichts. Nicht umsonst wurde es als psychische Störung deklariert.“ Ein weiteres exemplarisches Statement: „Wir entsprechen mit unserer Sexualität bzw dem Geschlecht nicht der Norm und die Gesellschaft diskriminiert uns deswegen. Wo ist da der Unterschied zu Pädophilie? Sind es nicht gerade die Pädophilen, die am schlimmsten diskriminiert werden? Das letzte Mal, dass ich gelesen habe, Homosexuelle sollten ermordet werden, einfach nur wegen ihrer Sexualität, ist länger her. Wenn es aber um Pädophile geht, ist dieser Spruch Standard.“ Ich spar mir meinen Kommentar…

Wenn wir neue „Weltoffene“ Kita-Konzepte von Mitliedern aus der LGBTIQ-Gemeinschaft hören, die offen sagen „Das Thema LSBTI* sei „kein exklusives Thema nur für Erwachsene“. Fragen nach Identität, Liebe, Freundschaft oder Partnerschaft gingen auch kleine Kinder an.“ und die Vorstandsmitglieder mit pädophilenfreundlichen Texten wie „Die Lust am Kind“ bereits auffällig waren, zeigt das, dass es eben um weit mehr, als nur um ein unbemerktes kleines Grüppchen auf einem Umzug geht. „Man fühlt sich dennoch bemüßigt, vor einer Sexualität zwischen Kindern und Erwachsenen zunächst einmal und generell zu warnen, auch wenn man sie im Grunde bejaht“, liest man auf der Internetseite der „Arbeitsgemeinschaft humane Sexualität“ in dem das Vorstandsmitglied der Kita, Rüdiger Lautmann, Mitglied war. Der ist inzwischen zurück getreten. Das Grundproblem jedoch bleibt: Das ist „Lobbyarbeit, die nach Kindern greift“, sagt die Publizistin Birgit Kelle. Das Konzept sei nicht für Kinder und deren altersentsprechende Sexualität gemacht, sondern aus Erwachsenensicht von schwulen, lesbischen oder trans Lobbygruppen und stelle eine geistige Überforderung dar. Es sei die Initiative von Erwachsenen, die gerne möchten, dass Kinder sich damit befassen. Sie halte das für übergriffig und nicht im Sinne des Kindeswohls. Sexualität sei nichts, was in dem Alter eine extra Schulung bei Kindern brauche. Wenn Kinder lernen, dass man mit jedem tolerant und respektvoll umgeht, sei das völlig ausreichend.

Schockierend war auch die Nachricht über „Körper-Erkundungs-Räume“ für sexuelle Spiele in KiTas der AWO im Raum Hannover. Die ewige gesellschaftliche Dikussion von Erwachsenen, über ihre Freiheit in der Sexualität lief hier angewandt auf normale, altersentsprechende Körpererkundung von Kindern völlig aus dem Ruder, indem man sexualisiertes Verhalten unangemessen forcierte. Ich möchte zudem mal in den Raum werfen, dass ich mir um die Aussagen der Kita, dass Kinder in ihrem Haus sowieso ständig sexualisiert spielen, wirklich Sorgen machen würde, aber das steht auf einem anderen Blatt.

Straftaten in denen Männer sich als Frauen verkleiden und sich unter dem Deckmantel der Transgenderthematik Zugang zu Bereichen verschaffen, die ihnen sonst verwährt geblieben wären, sind keine Seltenheit mehr. Auch das ist ein Fakt, dem man ins Auge sehen muss und der entsprechende Maßnahmen fordert! Wenn jeder einfach ohne Nachweis sagen kann, ab morgen bin ich per Ausweis weiblich (oder umgekehrt) und muss dann auch so behandelt werden, birgt das nunmal Risiken. Dazu kommt für uns auch: Wenn Menschen wollen dürfen, ihre Sexualität überall frei ausleben zu können, dann muss ich auch mit dem gleichen Respekt behandelt werden, wenn ich das nicht möchte und mir aus diversen Gründen wichtig ist, Räume zu haben, die ich nur mit biologisch gleichgeschlechtlichen Menschen teile. Dazu gehören für mich u.a. Umkleiden und Toiletten. Das hat nichts damit zu tun, dass ich etwas gegen Menschen mit anderen sexuellen Ausrichtungen habe oder allen strafrechtlich relevante Interessen unterstelle, sondern damit, dass ich diese Räume für mein geschlechtliches Sicherheitsempfinden brauche. Auch das gehört zu Gleichberechtigung! Dann muss eben eine dritte „Abteilung“ für alle her, die sich an biologischen Unterschieden nicht stören, statt umgekehrt einfach die Gesellschaftsgruppe zu überrumpeln, die gute Gründe für ihre Grenzen hat! Akzeptanz in der Gesellschaft heißt nicht, plötzlich die eigene Meinung über alle Köpfe hinweg durchzudrücken, weil sie so lange unterdrückt war. Im Grunde stößt die Community da auch auf ein Problem, das wir Frauen seit langem kennen: Natürlich ist es nicht unsere Schuld und unsere Verantwortung, wenn wir im kurzen Rock vergewaltigt werden. Natürlich sollte jede Frau nackt draußen rum laufen können, wenn sie das möchte, ohne dass etwas passiert. Natürlich dürfte der Heimweg nachts alleine durch den Park gar kein Problem sein. Es gibt aber nunmal Täter, die das ausnutzen und solange das der Fall ist, tut man als Frau gut, sich davor soweit irgendwie möglich durch Anpassung des Verhaltens und entsprechende Maßnahmen zu schützen. Es hat nichts mit Frauenfeindlchkeit zu tun, für sich etwas gesunden Menschenverstand walten zu lassen. Ein bisschen „Offenheit“ muss zum Schutz aus meiner Sicht auch die LGBTIQ-Community einbüßen, auch wenn das ungerecht für all diejenigen ist, die sich nichts vorzuwerfen haben.

Eine aktuelle Studie befasst sich, wie der Tagesspiegle schreibt, mit „Programmatik und Wirken von pädosexuellen Netzwerken in Berlin“. „Die Studie ist eine Rückschau in eine Zeit, in der die Strafbarkeit homosexueller Kontakte unter Erwachsenen gerade aufgehoben worden war und die Liberalität der Sexualität ein großes gesellschaftliches Thema darstellte. „Die Befreiung der Sexualität war positiv konnotiert“, sagte Sabine Andresen, die Vorsitzende der Kommission [Anm.: zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs]. „Deshalb hatten es die Opfer schwer, wenn es um die Schattenseiten der Entwicklung ging.“ […] „Die Schattenseiten, das waren Pädosexuelle, die lautstark eine Aufhebung der Altersgrenze für sexuelle Handlungen forderten und Sex mit Kindern als Teil der „sexuellen Befreiung“ betrachteten. Heute gäbe es einen Aufschrei, damals waren diese Gruppen verankert im linksliberalen und linksalternativen Milieu und in der Homosexuellen-Szene. Nach dem Motto: „Solidarität mit einer Minderheit der Minderheit.“ […] Die Aufarbeitung sei noch lange nicht beendet. „Die Schwulenbewegung zum Beispiel muss sich fragen, welche Verantwortung sie für die Vergangenheit hat“, so Ingo Fock, ein Betroffener. Und das gilt nicht nur für die Schwulenbewegung, die eben auch diese pädosexuellen Strömungen beherbergt hat, sondern auch für alle anderen sexuellen Strömungen!

Müssen wir wirklich die gleichen Fehler nochmal machen? Müssen wir wieder vor lauter Kampf um sexuelle Selbstbestimmung und Freiheit Menschen und insbesondere Kinder unreflektiert gefährden? Oder können wir hinschauen und gemeinsam Wege finden, die der Freiheit des Einzelnen in der LGBTIQ-Szene und dem Schutz vor Tätern gerecht werden? Wir brauchen in der Gesellschaft die Kritikfähigkeit dieser Bewegungen! Auch das gehört zu Respekt und zum wahren von persönlichen Grenzen!

Liebe Anhänger von LSBTIQ, ich weiß, dass ihr zum aller größten Teil tolle Menschen ohne irgendwelche bösartigen Ideen seid, denen ich ihre Freiheit von Herzen gönne! Wer, wen, was, warum liebt und welche Identität ihr euch gebt, ist nicht Inhalt meiner Kritik! Dafür bin ich jederzeit offen und habe selbst Freunde, die in der Community aktiv sind. Der Text richtet sich nicht gegen euch! Ich wünsche mir lediglich mehr offenen Dialog, um denen Einhalt gebieten zu können, die das unterwandern. Und ja, es gibt in jeder Gesellschaftsschicht und Gruppe Täter. Das ist nichts LSBTIQ-exklusives. Aber es sind auch alle gefordert sich bestmöglich damit auseinanderzusetzen und ihre Schwachstellen anzuschauen! Es geht nicht Gender- und Transfeindlichkeit zu brüllen, um sich jeder konstruktiven Debatte zu entziehen.

Quellen:

https://m.bild.de/regional/koeln/koeln-aktuell/koeln-paedophile-schlichen-sich-beim-csd-ein-das-sagt-der-veranstalter-80744748.bildMobile.html?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.bild.de%2Fregional%2Fkoeln%2Fkoeln-aktuell%2Fkoeln-paedophile-schlichen-sich-beim-csd-ein-das-sagt-der-veranstalter-80744748.bild.html

https://www.schwulissimo.de/neuigkeiten/skandal-beim-koelner-csd-paedophile-laufen-mit-flagge-bei-demonstration-mit

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2022/10/berlin-queer-kita-schwulenberatung.html

https://www.bz-berlin.de/berlin/paedophilie-verfechter-sitzt-im-vorstand-von-kita

https://www.dbna.com/questions/thread/u5Oh9Q8Z2f-PRQ_TF/sollte-paedophilie-in-der-lgbtq-community-aufgenommen-werden

https://m.focus.de/panorama/welt/zehn-regeln-fuer-erkundung-des-koerpers-kita-schockiert-eltern-mit-plaenen-fuer-ruheraum-fuer-sexuelle-spiele_id_197854348.html

2 Kommentare zu “LSBTIQ, Transgender und sexueller Missbrauch

  1. Habe den Eindruck es ist einfach alles außer Kontrolle geraten. Und egal was man sagt, man ist dann immer die/der Böse. Common Sense wäre mal ne gute Sache. Was haben Männer in Damenklos verloren? NIX! Was heizt man Sexualität in Kitas an? Alle verrückt geworden? Ich möchte mich eigentlich nur noch irgendwo verstecken und an nichts mehr denken. Liebe Grüße

  2. Die Community ist gespalten. Es gibt selbst untereinander kaum noch Diskurs, sondern mehr Trotzigkeit und Kopf durch die Wand. Sehr schnell wird bei Kritik der Stempel der Transfeindlichkeit ausgepackt und Kritiker werden mundtot gemacht – auch die in den eigenen Reihen. Gefühlt eine Art Generationskonflikt. Wie soll es draußen funktionieren, wenn nicht mal innerhalb der eigenen Reihen? Keinen Fuß breit für Täter*innen – egal wo!

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