Rituelle Gewalt in der katholischen Kirche

Das Bistum Münster hat im März seine Beratungstelle für organisierte sexuelle und rituelle Gewalt geschlossen. Der bischöfliche Beauftragte Dr. Antonius Hamer gibt als Grund an, dass weder Theorien über rituelle Netzwerke belegt, noch ritueller Missbrauch durch angeblich im Verborgenen organisierte Täterorganisationen nachgewiesen sind. Vor dem Hintergrund könne man die Fortführung der Beratungsstelle nicht vertreten.

Was man auch nicht vertreten kann, ist der erwiesene Missbrauch durch katholische Geistliche, der in vielen Fällen per Definition des UBSKM ebenfalls zu rituellem Missbrauch zählt. Die geschlossene Beratungsstelle befasste sich nicht zuletzt auch mit dem rituellen Missbrauch und den Netzwerkstrukturen von katholischen Geistlichen. Man hat sich mit der Schließung nicht etwa gegen eine vermeintliche Verschwörung zum Schutz der Bevölkerung gewandt, sondern auch gegen die Aufklärung der Straftaten in den eigenen Reihen!

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Rituelle Gewalt – Zeugung und Schwangerschaft

Für die größte Kraft der Magie – also dem Willen unterworfener Schöpfung – bedarf es für den „Magier“ eine möglichst umfangreiche Selbsterkenntnis zur eigenen Person. Dazu gehört auch das Wissen über körperliche Stärken und Schwächen.

Bei der Frau spielt die Beobachtung der Zyklen und den entsprechenden inneren Vorgängen eine wichtige Rolle. Durch das Ich-zentrierte Weltbild im Satanismus, das seinen Gott im Menschen selbst verortet und nicht außerhalb, werden über den Zyklusverlauf unterschiedliche göttliche Muster erfahrbar. Diesen Teil der eigenen Göttlichkeit in Selbsterfahrung zu begreifen, dienen entsprechende Rituale.

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LSBTIQ, Transgender und sexueller Missbrauch

Darf man die Transgendercommunity kritisieren oder auf Risiken hinweisen ohne direkt als trans- oder sonstwie-feindlich zu gelten? Völlig zu Recht haben diese Menschen lange dafür gekämpft gesellschaftlich nicht verachtet zu werden, sondern ihre persönliche Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung leben zu dürfen ohne dafür angefeindet zu werden. Verständlicher Weise reagiert man oft höchst sensibel und persönlich gekränkt, wenn Kritik an bestimmten Forderungen laut wird. Zu tief sitzt der Schmerz, sich immer noch nicht völlig frei ausleben zu können. Prüfende Stimmen werden gerne mal pauschal als transfeindlich abgestempelt. Das Problem: Täter nutzen die Community, weil ihnen manche Forderungen und das verurteilen von Kritik gegen Maßnahmen der Bewegung optimalen Nährboden für unbehelligtes Wirken gibt.

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Verschwiegenheit und rituelle Gewalt

Schweigegebote werden oft als eine Methode der Täter angesehen, um ihre Taten zu vertuschen. Im Fall von ritueller Gewalt greift das zu kurz, denn sie sind auf Basis der dahinter stehenden Ideologie weit mehr als das.

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