
Wenn die Politik der Presse vorschreibt, was sie zu denken hat, nennt man das Zensur. In Deutschland gilt die Pressefreiheit als hohes Gut, um einseitige Meinungsbildung und die Nutzung der Medien für gezielte Desinformation der Bevölkerung im Sinne der Mächtigen zu vermeiden. Wie aber nennt man es, wenn die Presse, wie etwa der „Spiegel“, anfängt den Spieß umzudrehen und ihre Machtposition nutzt, um Politik zu beeinflussen? Was passiert, wenn entgegen der Presseethik aus neutraler Berichterstattung Lobbyarbeit wird, die sich hinter dem Deckmantel von Wissenschaftlichkeit versteckt? Und wie geht man damit um, wenn plötzlich mit für eigene Belange schön zitierten und verdrehten Quellen ganze Bevölkerungsgruppen in einer Art populistischen Pressearbeit nach dem Motto „Wir sind das Volk und sonst niemand“ in Artikeln wiederholt pauschal verleumdet und denunziert werden?
Gesellschaft ist bunt und entsprechend müssen es auch ihre Meinungen sein dürfen. Solange sie niemandem Schaden herrscht in Deutschland zum Glück Meinungsfreiheit. Wie frei jedoch ist Meinungsbildung, wenn die dazu beitragenden Medien ihre Neutralität in der Berichterstattung verlieren? Ein gefährlicher Trend, der immer häufiger ernsthafte Konsequenzen hat und Leid verursacht.
Man mag es kaum glauben, aber auch wir, aus Sicht des Spiegels verwirrte Wesen, haben mal studiert. Oberstes Gebot und schon im ersten Semester Teil der Vorlesungen über wissenschaftliches Arbeiten: Die persönliche Einstellung des Untersuchers beeinflusst das Ergebnis der Studien, auch wenn die Testperson nicht bewusst von der Haltung des Untersuchers weiß. Entsprechend gilt, dass dieser Einfluss möglichst zu vermeiden oder zumindest weitestgehend zu minimieren ist. Nicht ohne Grund führt man deshalb häufig Doubleblind-Studien durch.
Wie aussagekräftig sind also Aussagen von Forschern, die davon ausgehen, dass es falsche Erinnerungen gibt und das Ziel haben sie zu beweisen? Alleine das Vorhaben disqualifiziert eigentlich schon, weil die Wahrscheinlichkeit extrem hoch ist, dass spätestens bei der Ergebnisinterpretation Fehler passieren. Suggestion, selbsterfüllte Prophezeiungen und Co…. Das wovon die False-Memory-Forscher bei anderen ständig sprechen, aber selbst in ihrer Arbeit natürlich nie davon betroffen sein könnten. Wegen der möglichen Verfälschungen, die auch bei saubersten Abläufen passieren können, macht man in der Regel mehrere Gegenproben und tauscht sich vor allem mit anderen Fachdisziplinen aus. Was sich sonst bewährt, scheint für die False-Memory-Vertreter undenkbar. Denn die Ergebnisse und vor allem ihre Interpretationen in Gedächtnisforschungen scheinen das einzig zulässige Glaubensdogma.
Nun ist es aber gerade in den Sozialwissenschaften und der Psychologie Usus und davon lebt die Forschung in dem Bereich auch, möglichst viele Erfahrungen zu einem Thema zusammenzutragen und daraus Quintessenzen zu bilden. Man kann den Menschen nicht in den Kopf schauen und ihre Psyche sichtbar machen. Dort gibt es meist auch keine Laborparameter, die man eindeutig zuweisen kann. Man muss sie sich irgendwie erfragen und Schilderungen möglichst vieler Menschen lauschen um irgendwann in der Mitte eine Schnittmenge aus allen Angaben zu bilden. Dafür braucht es das zusammenkommen und den Diskurs über viele gegensätzliche Ansätze an einem Tisch sowie die offene Selbstreflektion der Forschenden. Erfahrungswissen aus bestimmten Tätigkeitsfeldern gehört hier ebenso zu wissenschaftlichen Auswertungen wie Studien, fachlicher Austausch und der Umgang mit konträren Erhebungen. Bei der Wahrheitsfindung eliminert man sie nicht einfach oder betrachtet sie als Minderwertig wie der Spiegelartikel es permanent tut. Das ist schlicht unwissenschaftlich! Eine Einzelperspektive und isolierte Untersuchung zu einem Thema bleibt eben ein Aspekt und keine allgemeingültige, ganze Wahrheit! Je nach Umgang mit den Daten sind im besten Falle am Ende die Schlüsse eben nicht mehr rein subjektiv, wenn die Gegenposition berücksichtigt wird!
Ich werde aus meiner individuelle Geschichte heraus Dinge anders wahrnehmen, lesen und fühlen wie jeder andere Mensch. Das ist zwar normal, stellt aber eine Fehlerquelle dar, wenn man sich dessen nicht bewusst ist. Ebenso werde ich im persönlichen Kontakt mit Probanden andere Ergebnisse erhalten, als andere Forscher. Das ist gerade in bestimmten Interviews nicht zu unterschätzen, wenn auch Sympathie eine Rolle spielen kann, welche Antworten ich erhalte oder eben nicht. Gedächtnis können wir bislang weder sehen noch anderweitig eins zu eins sichtbar machen. Wir müssen uns in sämtlichen Forschungen immer außen herum bewegen, Näherungsweise möglichst die besten Settings finden, um überhaupt Ergebnisse ableiten zu können und versuchen die richtigen Schlüsse zu ziehen. Wie es wirklich geht weiß niemand, weil wir nicht im Kopf zuschauen können. Es bleibt also Interpretationsspielraum. Diesen nutzen manche Forscher und die Autoren der Artikel im Spiegel ganz gezielt, um Fakten manipulativ einzusetzen, indem sie Dinge verschweigen oder als unzulässigen Schluss hinzufügen. Aus Subjektivität wird so plötzlich vermeintlich objktives. Perfide!
Der forensische Psychiater Frank Urbaniok, der in seiner Arbeit mit Straftätern noch nichts von Ideologien als Tathintergründen gehört haben will und auch nicht daran glaubt, vertritt seine Meinung, hat aber damit keine wissenschaftliche Relevanz! Während er zuerst die Existenz ritueller Gewalt bestreitet, fügt er später an: „Manche Missbrauchsfälle haben rituelle Elemente, aber »der Antrieb für diese Taten sind sexuelle Interessen, Geld oder Macht und nicht eine ideologische Motivation, etwa eine satanische« Ich möchte an dieser Stelle die Frage aufwerfen, wie aus seiner Sicht wohl bewiesene Straftaten z.B. des IS oder anderer Terrorregime zu werten sind, die eine ganz klare ideologische Motivation aufweisen? Oder gilt das wieder nur für Täter im Bereich der rituellen Gewalt nicht? Auch eine Abrichtung von Opfern im Sinne der Täter gäbe es nicht. Aber wie ist dann wohl das Leid der Kindersoldaten zu werten, die nach ausreichend Folter irgendwann automatisiert in den Krieg ziehen und von denen man aus der Behandlung weiß, dass Dissoziation zu einer Art Fernsteuerung führt? Zählt auch nicht? Oder gilt nur für das Ausland? Oder nur wenn keine sexuelle Ausbeutung die Ursache ist? Was ist mit belegten „Mind Control“-anwendungen etwa bei der CIA?
Richter Beutel sprach in den Wormser Prozessen die Angeklagten zwar frei, sagte allerdings in seiner Urteilsbegründung auch: „Die Kinderaussagen sowie die sonstigen Beweismittel und Indiztatsachen waren nicht ausreichend, um die Kammer von der Schuld der Angeklagten zu überzeugen.“ Desweiteren stellte er fest: „Die Kinder müssen geschützt werden vor diesen Eltern.“ Klar ist also in diesem Prozess letztlich zunächst nur, dass man nicht belegen kann, was oder wie es letztlich passiert ist, weil neben dem Schuldschluss vor allem durch die fehlerhafte Beweisaufnahme auch noch andere Varianten möglich gewesen wären. Entsprechend muss die Justiz frei sprechen und das hat sie auch getan. In erster Instanz sagt das allerdings gar nichts über die Schuld der Täter oder das was am Ende mit den Kindern vielleicht passiert ist aus, sondern nur, dass Beweise fehlen.
Die Kinder selbst haben panische Angst vor ihren Eltern. Ein Psychologe berichtet von seinen Erfahrungen mit 6 der Kinder in einem Heim Jahre später: „Kein Kind war auch nur zu einem Minimalkontakt mit den Eltern oder einem Elternteil bereit, in welchem Rahmen auch immer.“ Auf die Frage, was denn damals geschehen sei, antworteten die Kinder: „Steht alles in den Akten.“ Interessant ist nun im Zusammenhang mit False Memories die These des Psychologen Jobt hinter diesen Fakten. Das sei ein Konditionierungsprozess durch die Betreuenden, schließt er. Dafür gibt es übrigens keinen abschließenden Beweis. Das bleibt seine Theorie und eine mögliche Interpretation von vielen. Spannenderweise fügt er laut eines Spiegelartikels an, dass die Realitätsverzerrung vergleichbar mit den irrealen, teils wahnhaften Visionen seien, wie sie von Jugendlichen bekannt wären, die „Gehirnwäschen von Jugendsekten“ ausgesetzt waren. Konditionierung? Gehirnwäsche? Spiegel hilf! Ich dachte das gibt’s gar nicht und schon gar nicht durch Täter oder Sekten… Was erzählt euer Fachmann da? Oh, ich vergaß – die Therapeuten und Opferhilfen stehen aus eurer Sicht einfach auf der falschen Seite und weil nicht sein kann, was nicht sein darf, gibt’s keine Konditionierung durch Täter. Das geht nur durch Helfer.
Richter Lorenz stellt in einem späteren Verfahren in Worms fest: »Den Massenmissbrauch von Worms hat es nie gegeben.« Dennoch bleibt für die jetzige Debatte um rituelle Gewalt der Fakt bestehen: Von einem Urteil in einem bestimmten Verfahren auf alle Fälle mit ähnlichen Straftatbeständen zu schließen ist nicht nur unwissenschaftlich und unhaltbar, sondern nicht legitim! Das ist so, als würden wir sagen: Ja, es gibt zwei Prozent Falschbeschuldigungen bei Sexualdelikten, also verfolgen wir gar keine Tat mehr und bieten auch keine Therapie dafür an, weil bestimmt alle vermeintlich Opfer sich das nur aus irgendeinem Grund einbilden. Wer könnt’s gewesen sein? Ach, nehmen wir so die Therapeuten als Ursache. Direktes Victim Blaming ist gesellschaftlich ja inzwischen unschick…
Es ist der Sinn und die Pflicht der Justiz persönlich erlittenes Unrecht in jedem Einzelfall erneut zu prüfen! Sie ist alleine aus der Beschaffenheit ihrer Disziplin im Strafrecht nicht für pauschale Aussagen gemacht! Genau diesen Kniff nutzt aber die tendenziöse Berichterstattung gegen Opfer immer wieder, obwohl es eben sehr wohl bereits belegte Fälle gibt.
Neutrale Berichterstattung kann durchaus Konflikte und gegensätzliche Ansichten aufzeigen und kontrovers diskutieren. Jedoch verbietet es sich dort als Journalist für eine Partei Stellung zu beziehen. Dieses Gendre nennt sich „Kommentar“ und muss gekennzeichnet werden, um deutlich zu machen, dass es sich hier um subjektive Meinungsbildung des Verfassers handelt. Braucht der Spiegel natürlich nicht. Man erklärt zwar schon in der Überschrift eine Seite des aktuellen wissenschaftlichen Diskurses zum Mythos und stellt alle, die dem Widersprechen als patienten- und gesellschaftsgefährdende Schwachmaten hin, die einfach nicht zurücktreten wollen, nur weil sie manchen Menschen in diesem Land nicht passen, aber who cares!?
Freundlich hätten wir auch gefunden, wenn man sich mal bei den Betroffenen sexualisierter und organisierter Gewalt entschuldigt hätte, die offenbar wegen dieser Artikel schon in persönliche Nöte geraten sind – sei es nun, weil sie in noch größere Versorgungsnot kamen, innere Krisen und Ängste ausgelöst wurden oder ihre Glaubwürdigkeit untergraben wurde. In der zitierten Schweiz hat sich die Situation nämlich keines Falls verbessert. Im Gegenteil. Die Opfer sexualisierter und organisierter Gewalt, denen der Spiegel ja zumindest ein gewisses Daseinsrecht einräumt, haben ihre Therapeuten verloren und ihre behandelnden Klinikstationen. In Bittbriefen wandten sie sich inständig an die Verantwortlichen Ihnen die Therapie weiter zu ermöglichen und versicherten, dass Ihnen nie etwas eingeredet worden sei. Leid ist hier offenbar nicht gleich Leid. Die Betroffenen von Falschbehandlungen sollen angeblich geschützt werden. Das wäre ja ok, wenn man sich auch überlegen würde auf welche Art und Weise! Mit zweierlei Maß gemessen auf dem Rücken tatsächlicher Opfer schweres Leid zu verschlechtern oder überhaupt erst zu verursachen, indem man versucht flächendeckend unreflektiert Fachstellen auszuradieren, kann nicht die Lösung sein! Kompromisse oder sauberes Abwiegen von Interessen Fehlanzeige! Als Spiegel schlägt man hier zu Lande trotz aller Bedenken dann eben noch ein zweites und ein drittes Mal drauf. Unterm Strich zeigt dieses Verhalten ganz deutlich, wie wenig es den Verfassern um ihre Vorwände von Patienschutz geht! Es geht darum mit aller Macht ihr Ding durchzusetzen und dafür ggf. alle anderen Ansichten auszurotten.
Während in den Stellungnahmen der Opferverbände, Fachgesellschaften und des Bundesministeriums zu den Spiegelartikeln ein fachlicher Austausch gefordert wird und die Möglichkeit von verfälschten Erinnerungen keines Falls pauschal negiert wird, bezaubern gewisse Experten der False Memory Bewegung immer wieder mit ihrer Exklusivität an Allwissenheit und wissenschaftlicher Rechthaberei. „Wir sind das Volk, nur unsere Studien zählen, man kratze gefälligst nicht an unseren Interpretationen und wenn es noch so viele andere Fachleute mit anderen Ansichten und Studienergebnissen gibt, so bleibt doch festzuhalten: Wir alleine wissen auch was für sämtliche Mitglieder dieser Gesellschaft richtig ist und woran sie sich erinnern dürfen.“
Im aktuellen Spiegelartikel unterlässt man es den WDR-Beitrag offen zu zitieren, in dem die Berichterstattung des Spiegels kritisch beleuchtet wird und belegte Taten angesprochen werden. Vielmehr greift man die Missbrauchsbeauftragte Klaas verdeckter mit ihrem Statement darin an. Der Spiegel stellt die im Kontext eher als rethorisch zu sehende Frage: „Zieht die Missbrauchsbeauftragte, immerhin eine gelernte Journalistin, daraus den Schluss, über Missstände im Helfersystem für Opfer sexueller Gewalt besser nicht mehr zu berichten?“ Doch darum ging es ja nie! Als „gelernte Journalistin“ zog Sie zu Recht in ihrer Stellungnahme schlicht die ethische Vertretbarkeit des Vorgehens im Spiegel in Zweifel. Kritisiert wurde die Art und Weise der Berichterstattung. Das hat nichts damit zu tun, dass man generell über Misstände berichten kann, wenn man das entsprechend korrekt und eben nicht „tendenziös“ und „pauschalisiert diskriminierend“ macht. By the way: Findet ihr selbst eure Argumente im Spiegel so schlecht, dass ihr an der Stelle persönlich werden musstet und ein Seitenhieb über den erlernten Beruf nötig war?
Doch nun noch einmal zurück zum Eingangsthema: Wie geht man damit um, wenn die Presse plötzlich Druck auf die Politik macht und ihre Stellung missbraucht, um die Meinung der Politiker und Mächtigen des Landes gleichsam in ihrem Sinne einzunorden? Wenn mit negativer Berichterstattung an den Stühlen gewisser Meinungsvertreter_innen gesägt wird, um den eigenen Weg frei von Widersprüchen zu machen, ganz egal wie berechtigt sie auch sein mögen? Wenn man dafür über Leid und die Leichen die man verursacht gar nicht mehr nachdenkt? Wenn man völlig unreflektiert pauschalisiert diskriminiert und verleumdet – Opfer und Helfer?
Ich finde, das gehört bestraft und zwar ordentlich und ich würde mir wünschen, dass jemand klagt und gewinnt! Genau so wenig, wie ich eine Zensur der Presse durch die Politik dulden würde, finde ich den umgekehrten Fall tragbar! Es ist alles andere als in Ordnung Existenzen mit Einseitigkeit, Kurzsichtigkeit, Fehlinformation und persönlichem Fanatismus zu zerstören, weil sie der eigenen Meinung widersprechen. Diese Haltung gehört zensiert, weil sie den Grundrechten dieses Landes widerspricht und demokratische Strukturen untergräbt!
„Kein Wort darüber, dass das
Ministerium über Jahre mitgeholfen hatte, offensichtlichen und gefährlichen Unsinn zu verbreiten. Und bislang keine Anzeichen macht, das anzuerkennen“, schließt der Spiegel. Wir sind dankbar, dass dieser „Unsinn“ uns Türen geöffnet hat und Gefahren reduziert, um zu überleben! Schön, dass das Ministerium an der Seite der Opfer bleibt und sie nicht einfach fallen lässt!
Quellen:
Printausgabe „Spiegel“, Gefährliche Mythen, Nr. 24/ 10.06.2023, S. 42/43
www.spiegel.de/Politik/ausgestanden-ist-die-sache-nicht-a-45fb1ec9-0002-0002-0000-000039523432
Yes!
Liebe Sofie, du hast mir auch mit diesem Beitrag wieder einige wichtige Hinweise gegeben. Danke!
Vielleicht ist für dich auch mein Text „Schritte in die Freiheit……“ interessant und hilfreich, in dem es mir um die Heilung der weiblichen Sexualität geht. Dieser Text versucht, Täter zur freiwilligen Selbstreflexion zu bewegen. Leider verweigern die meisten Männer das Lesen dieses Textes bisher völlig. Wenn sie nicht bereit sind zur freiwilligen Selbstreflexion, will ich sie irgendwann zur Selbstreflexion zwingen.
Wenn du Interesse daran hast den Text zu lesen, was mich sehr freuen würde, schreib mir einfach eine Mail. Ich sende dir die Datei dann zu. Du findest meine Mailadresse in meinem Beitrag http://ichlachemichgesund.blog/2023/04/02/aus-der-tiefe-heraus-in-eigener-sache/.
Herzliche Grüße an dich und alles Gute
Maren